• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region

Digitale Entwicklung bleibt Herausforderung

18.05.2017

Industrie 4.0 verknüpft die Produktion mit modernen Informations- und Kommunikationsformen, um den Produktionsstandort Deutschland für die Zukunft wettbewerbsfähig zu halten. Notwendig geworden ist dieses durch die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft und Gesellschaft.

Ziele sind „Smart Factories“, in großem Maße selbst organisierte Produktionsabläufe, in denen Menschen, Maschinen, Logistik und Produkte kommunizieren und kooperieren.

Schon heute ist Industrie 4.0 in unserer Region angekommen. Zum Beispiel in der WS Kunststoff – Service in Seckenhausen bei Bremen, wo Datenbrillen zur Verbesserung der Fehleranfälligkeit von Produktionsprozessen erfolgreich eingesetzt werden. Dieses Beispiel zeigt, dass kein Bereich der Wirtschaft hiervon dauerhaft verschont bleibt. Auch die bereits vorangegangenen technologischen Umbrüche veränderten Wirtschaft und Gesellschaft.

Anfang des 19. Jahrhunderts wurden mit der Industrie 1.0, besser bekannt als Industrielle Revolution, erste Arbeitsschritte durch Maschinen erleichtert oder ersetzt. Diese Maschinen wurden durch Dampf- oder Wasserkraft betrieben.

Am Ende des 19. Jahrhunderts kamen dann die Elektrizität und damit die Fließbandarbeit hinzu. Dieser Schritt wird als Industrie 2.0 bezeichnet.

Das Zeitalter der Industrie 3.0 kann kurz mit dem Titel: „Computer arbeiten“ bezeichnet werden, in dem Mitte der 1970er Jahre die Elektronik und damit die Computer für die Automatisierung Anwendung fanden. Dieser Sektor entwickelte sich rasant weiter mit Einzug der PCs und des Internets in Büros und Privatleben.

Mit Industrie 4.0 liegt nun der Fokus darauf, herkömmliche Produktionsprozesse digital zu vernetzen. Ein Beispiel hierfür ist der 3D-Drucker, der Objekte dreidimensional herstellen kann. Das bedeutet auch einen Wandel für die Wirtschaft: Viele Dienstleistungen und Wertschöpfungsketten werden digital ersetzt, was bedeutet, dass weniger Arbeitskräfte in diesen Bereichen benötigt werden. Allerdings werden hoch qualifizierte Fachkräfte für die Forschung und Entwicklung dieser intelligenten Systeme benötigt.

In Silicon Valley sind nach Medienangaben Unternehmen damit beschäftigt, Programme zu entwerfen, um etablierte Geschäftsmodelle zu ersetzen. Diese Entwicklung stellt eine große Herausforderung für Unternehmen auch aus unserer Region dar.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.