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NWZonline.de Region

SV Eintracht-Trainer Andreas Bartels: „Fußball lebt vom sportlichen Wettkampf“

26.05.2021
Erfolg, Motivation und Zusammenhalt einer Fußballmannschaft stehen für Trainer Andreas Bartels (29) immer im Vordergrund. Doch wie lässt sich das in Zeiten von Corona umsetzen? Das erklärt der Cheftrainer des SV Eintracht Oldenburg im Interview.

Frage: Wie kommen Sie mit der aktuellen Corona-bedingten Situation als Trainer zurecht?

Andreas Bartels: Es ist für das Trainerteam und die gesamte Mannschaft eine schwierige Situation. Fußball ist eine Mannschaftssportart, die davon lebt, sich im sportlichen Wettkampf mit anderen Mannschaften zu messen. Leider entfällt dieser Wettkampf im Moment völlig. Wir als Trainerteam nehmen es dennoch auf uns, unseren Spielern unter Einhaltung der gültigen Corona-Verordnungen individuelle Trainingseinheiten anzubieten. Damit wollen wir erreichen, dass die Kontakte und der Austausch innerhalb der Mannschaft nicht verloren gehen. Dies ist oftmals mit viel Aufwand verbunden, da umfangreiche Planungen notwendig sind.

BILD: Privat

Trainerkarriere in jungen Jahren

Andreas Bartels (29) ist seit Sommer 2020 Cheftrainer des Kreisligisten SV Eintracht Oldenburg. Er entstammt selbst der Vereinsjugend und engagierte sich bereits nach seiner aktiven Zeit als Jugendtrainer und später als Trainer der 2. Herren. Er war auch Co-Trainer in der U19-Bundesliga.

Der Autor des Artikels spielt seit mehr als zehn Jahren als Torwart bei dem Verein. Bartels war im Jugendfußball lange sein Trainer und ist es nun wieder.

Frage: Was sehen Sie als Hauptaufgabe eines Trainers in Zeiten der Corona-Pandemie?

Bartels: Das Wichtigste ist für mich, dass der Zusammenhalt der Mannschaft bestehen bleibt. Das erreicht man als Trainer durch Motivation jedes einzelnen Spielers in Einzelgesprächen, Online-Meetings mit der gesamten Mannschaft und Ähnlichem. Genauso wichtig ist die Aufrechterhaltung der körperlichen Fitness und Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Spielers, sowie der gesamten Mannschaft. Nur so kann bei einer erneuten Aufnahme des Spielbetriebes direkt wieder mit zielgerichtetem Training begonnen werden, ohne dass ein erhöhtes Verletzungsrisiko für die Spieler besteht.

Frage: Welche sportlichen Pläne und Wünsche haben Sie für die Zeit nach der Corona-Pandemie?

Bartels: Wir wollen natürlich schnellstmöglich wieder „richtig“ – das heißt wettkampforientiert – Fußball spielen und dabei an unsere vorherigen Erfolge anknüpfen. Dies zu erreichen erfordert im Vorfeld viel Arbeit im organisatorischen und spielerischen Bereich. Nur wenn alle Vereinsmitglieder, Spieler, Trainer und die Vereinsvorstände zusammenarbeiten, ist ein erfolgreicher Neustart des Mannschaftssports und dem dazugehörigen Vereinsleben überhaupt möglich. Für die Zukunft wünsche ich mir wieder eine intensivere Förderung durch den DFB im Jugend- und Erwachsenenbereich, damit der Mannschaftssport erneut in den Vordergrund gerückt wird. Investitionen in zurzeit vorrangig vom DFB geförderte Sportarten wie E-Sport holen die Spieler schließlich nicht von der Couch zurück auf den Fußballplatz.

Frage: Finden Sie es richtig, dass der professionelle Fußball weiterlaufen kann, während der Amateurbereich keinen Spielbetrieb hat?

Bartels: Ich differenziere hier ganz klar zwischen Profi- und Amateurbereich. Da mit dem professionellen Fußball ein großer und wichtiger Wirtschaftsfaktor einhergeht, aus dem auch sehr viele Arbeitsplätze resultieren, halte ich die Fortsetzung des Spielbetriebes im professionellen Bereich für richtig und sinnvoll. Man sollte dabei ebenfalls nicht vergessen, welche strengen Auflagen zum Beispiel auch die Profis der Bundesliga befolgen müssen.

Beim SV Eintracht Oldenburg haben wir ausgereifte und überzeugende Hygienekonzepte entwickelt, sodass aus meiner Sicht auch im Amateurbereich wieder „sicher“ und erfolgreich Fußball gespielt werden kann. Wir alle wünschen uns jedenfalls einen schnellen und erfolgreichen Neustart des Amateurfußballs.

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