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NWZonline.de Region

Schüler schreiben für Durchblick: Handel setzt auf nachhaltige Lebensmittel

09.06.2021

Delmenhorst Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt in unserer Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. Die Energiewende, der Klimawandel oder die durch Plastikabfälle verschmutzten Meere sind wachsende Probleme, die es zu lösen gilt. Der Lebensmittelhandel ist, als stetiger Begleiter des Alltags, eine der vielen Schlüsselfiguren zum Realisieren einer nachhaltig lebenden Gesellschaft. Doch wie genau wird sich der daraus resultierenden Verantwortung angenommen?

Lokale Lieferanten

„Regionalität ist einer der wichtigsten Punkte, um Nachhaltigkeit zu verwirklichen“, sagt Bernd Oetken, Geschäftsführer der inkoop Verbrauchermärkte GmbH. Mit insgesamt neun Filialen und einem zusätzlichem Innenstadtprojekt ist inkoop eines der größten Einzelhandelsunternehmen der Region und hat dementsprechend breit aufgestellte Möglichkeiten, Nachhaltigkeit zu realisieren. Das Unternehmen arbeite laut Bernd Oetken viel mit regionalen Betrieben zusammen. So finde man in jeder inkoop-Filiale einen regionalen Metzger, Bäcker oder Käseverkauf.

Außerdem würden Angebote geschaffen, um bereits den jüngsten Mitgliedern unserer Gesellschaft den Zugang zu einer nachhaltigen Lebensweise zu ermöglichen. Ortsansässigen Grundschulen erhielten von den Verbrauchermärkten einmal im Monat frisches Obst und Gemüse im Wert von 50 Euro, das dann in den Grundschulen zubereitet werde. So solle gewährleistet werden, dass keinem der dort zur Schule gehenden Kinder der Kontakt zum Thema Nachhaltigkeit verwehrt bleibe.

Doch wie genau wird die Nachhaltigkeit nun dem Kunden vermittelt? Das Spektrum, der angewandten kommunikationspolitischen Mittel ist breitgefächert. Das liegt daran, dass ein Unternehmen in der Größe von inkoop mit Kunden aus jeder Altersklasse und verschiedensten gesellschaftlichen Schichten interagiert. Hier kommen laut Bernd Oetken klassische Mittel, wie etwa Printmedien zum Einsatz. Auch neuartige Medien, wie soziale Netzwerke oder die neue unternehmenseigene App würden genutzt, um für nachhaltige Produkte zu werben.

Unverpackte Produkte

„freiRAUM – Unverpackt“ wiederum ist ein in der Delmenhorster Innenstadt ansässiges Unverpackt-Geschäft. Pia Sattler, Inhaberin des Geschäfts, spricht davon, dass sie das Thema Nachhaltigkeit schon sehr lange beschäftige. Als in Delmenhorst 2019 der einzige Bioladen geschlossen hatte, habe sie den Entschluss gefasst, den ersten Unverpacktladen Delmenhorsts zu eröffnen. Anders als bei inkoop ist Nachhaltigkeit bereits ein von Grund auf vorherrschendes Konzept dieser Geschäftsgattung. Daher herrscht im Kundenstamm von vornherein eine gewisse Sensibilität für das Thema. Doch auch hier wird sich – neben dem Konzept eines Unverpackt-Ladens als solches – vor allem durch kurze Transportwege und kontrollierten Anbau der Ware für Nachhaltigkeit eingesetzt. So stammt der Reis beispielsweise aus Italien statt aus Asien und die Ananas wird bereits am Anbauort getrocknet. So werde für bessere und beständigere Arbeitsbedingungen vor Ort gesorgt, erklärt Pia Sattler.

Aufgrund der geringeren Größe und des Konzepts des Unternehmens sind vor allem soziale Medien als Hauptkommunikationsplattform für „freiRAUM – Unverpackt“ von Bedeutung. „Für unser Geschäft ist die Präsenz in Social Media zur Kommunikation am wichtigsten“, so Pia Sattler.

Abschließend lässt sich festhalten, dass die Thematik Nachhaltigkeit auch im Lebensmittelhandel eine zunehmende Bedeutung erhält. Ungeachtet, ob bereits bestehende oder im Sinne der Nachhaltigkeit entstandene Unternehmenskonzepte, im Regionalen eint sie eines: Die Erkenntnis der Notwendigkeit zu handeln. Die von uns befragten Unternehmen zeigen mit Einfallsreichtum mögliche Wege auf, wie eine nachhaltige Zukunft realisiert und kommuniziert werden kann.

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