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nordwest-zeitung

Energie Wie Umweltschutz in Firmen abläuft


Schüler der BBS am Museumsdorf besuchten die Firma Wernsing Feinkost in Addrup (Essen), um über Umweltschutz zu forschen.



Johannes Bichmann

Schüler der BBS am Museumsdorf besuchten die Firma Wernsing Feinkost in Addrup (Essen), um über Umweltschutz zu forschen.

Johannes Bichmann

Essen - Was machen Unternehmen eigentlich für den Umweltschutz? Diese Fragen haben wir uns gestellt.

Wir waren zu Besuch bei Wernsing Feinkost in Addrup (Essen). Neben vielen Einblicken in einen Großbetrieb aus unserer Region, konnten wir auch die Chance wahrnehmen, ein Interview mit dem Energiemanager von Wernsing Feinkost, Hartwig Sibbel, zu führen.

Viele Maßnahmen

Dieser berichtete uns von den vielen Maßnahmen in dem Unternehmen, die derzeit für den Umweltschutz getroffen wurden. Als erstes Ziel sollen die Schadstoffausstöße auf ein Minimum reduziert werden. Sowohl inner- als auch außerbetrieblich. Des Weiteren gibt es Projekte zu dem Aufbau und Erhalt von Lebensräumen für Insekten mit regionalen Kartoffelbauern und verschiedene Optimierungen von Produktionsprozessen.

4000 Mitarbeiter

So wurde uns mitgeteilt, dass Wernsing mehr als 4000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, wobei alleine in Addrup-Essen/Oldenburg mehr als 1100 angestellt sind. Dazu zählt auch der Energiemanager, Hartwig Sibbel, ein Umweltmanager sowie eine Nachhaltigkeitsmanagerin. Alle beschäftigen sich mit der Thematik der Nachhaltigkeit.

Außerdem beschäftigt Wernsing Feinkost auch zwei Energiebeauftragte, die besonders wichtig sind, da das Unternehmen auch auf eine energieeffiziente und stark optimierte Energienutzung setzt.

Strategieteam

Dabei arbeiten nicht nur Einzelpersonen im Großbetrieb an dem Umweltschutz, auch führt Wernsing in dem Bereich der Nachhaltigkeit ein Strategie-, ein Kernteam sowie weitere unterschiedliche Arbeitsgruppen für diverse größere Themen.

Diese sind mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus verschiedenen Bereichen des Unternehmens besetzt. Damit soll der Umweltschutz sehr genau und aus möglichst vielen Perspektiven wahrgenommen werden.

schadstoffe

Wobei sich direkt oder indirekt alle Themen mit der Schadstoffreduzierung befassen. Diese Senkung des Schadstoffausstoßes ist auch für unseren Zeitungsartikel von großer Bedeutung.

Uns wurde klar, dass viele regionale Unternehmen an diesem Punkt noch mehr für die Umwelt tun könnten. Wernsing erklärte im Interview, dass sie mit ihren Mitarbeitern weiterhin kontinuierlich am Umweltschutz in dem Unternehmen arbeiten. Dazu nannten sie bedeutende Ziele, wie die Klimaneutralität 2022.

Verbesserungen

Anschließend wurde uns ebenso erläutert, dass das wesentliche bei allen Umwelt-Maßnahmen immer noch die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit ist.

Genauso kann ein Unternehmen in gleicher Größenordnung nicht so schnell gleich alle Anpassungen vornehmen, da größere Maßnahmen im Vergleich zu kleineren, beispielsweise auch für Standorte, einzeln zugeschnitten werden müssen.

thema für die zukunft

Als Fazit des Firmenbesuchs haben wir folgendes festgestellt: Wir werden uns wohl letztlich doch zumindest hinsichtlich der Unternehmen noch einige Jahre mit dem Thema Umweltschutz beschäftigen.

Doch zugleich wissen wir nun auch, dass zumindest in der Region vor Ort Teams und Gruppen mit einer Vielzahl von Mitarbeitern um uns, die Gesellschaft und unsere Umwelt bemüht sind.

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