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NWZonline.de Region

Natur: Naturschützer versus Nutztierhalter

03.04.2020

Friesoythe Ende 2019 entschied der Bundestag, dass Wölfe solange geschossen werden dürfen, bis keine Angriffe auf Nutztiere mehr verzeichnet werden. Damit reagierte der Bundestag auf die Forderungen der Landwirte, Wölfe abschießen zu lassen.

Wölfe bereiten Sorgen

Die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) hat deutschlandweit aktuell 70 Wolfsrudel ausgemacht: Bestätigt sind demnach derzeit 59 Rudel, sechs Paare und fünf Einzeltiere (Stand: 30. März 2020). Das sorgt bei Landwirten und Naturschützern für Diskussionen, da Wölfe immer mehr Tiere auf Weiden reißen und dadurch hohe Schäden verursachen. Aufgrund dessen forderten die Nutztierhalter Unterstützung vom Staat.

Naturschützer hingegen betrachten den Wolf als festen Bestandteil unseres Ökosystems. Deshalb argumentieren sie damit, dass Organisationen wie der Nabu und ehrenamtliche Helfer die Landwirte dabei unterstützen wollen, die Weiden so auszubauen, dass es Wölfen nicht mehr möglich ist Tiere zu reißen. Sie hoffen, so die Kosten zu minimieren.

Jährlicher Bericht nötig

Mit der neuen Regelung reagierte der Bundestag auf die Forderungen der Nutztierhalter und stufte den Wolf als Problem ein. Von nun an muss der Bundestag einen jährlichen Bericht über den gesamten Wolfsbestand veröffentlichen, um den Erhaltungszustand überwachen zu können.


     www.wolfsmonitoring.com 
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