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NWZonline.de Region

Für sich selbst lernen

17.05.2017

Cloppenburg Was wäre, wenn Schwimmer bei Olympia auf einmal nicht mehr schwimmen, sondern laufen müssen? Oder wenn Reiter auf einmal zu Kraftsportlern werden sollen? Klingt schwierig.

Deutschlandweit werden Schüler in Regelschulen nach demselben System bewertet. Wenn ein Schüler gut auswendig lernen kann, hat er nach diesem Bewertungsmaßstab Erfolg. Einzigartige Talente bleiben so vielleicht unentdeckt, da viele Schüler damit beschäftigt sind, zum Teil praxisferne Sachverhalte auswendig zu lernen, die später nur in sehr speziellen Bereichen Bedeutung haben.

Viele Schüler wünschen sich andere Inhalte für den Lehrplan. Denn häufig wissen Schulabgänger – ganz egal mit welchem Abschluss – nach ihrer Schulkarriere noch nicht einmal, welche Versicherung sie wofür brauchen oder wie viel Prozent von ihrem Nettoeinkommen die Miete betragen sollte. Solange es nach diesem System weitergeht, in dem jeder Schüler in allen Fächern gut sein muss, kann einfach nicht auf das individuelle Talent jeden Schülers Acht gegeben werden. Jeder Schüler sollte lernen, wie er sich am besten Wissen aneignen kann, über Dinge, die ihn begeistern.

Denn intrinsisch motivierte Tätigkeiten, also wenn man beispielsweise für Dinge lernt, die einen begeistern, legt man sich mehr ins Zeug als würde man nur lernen, um eine Belohnung zu erlangen oder eine Bestrafung zu vermeiden. So kommt man eher zum Erfolg.

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