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NWZonline.de Region

Generation Z – 24 Stunden im Netz

03.05.2016

Oldenburg Die Generation Z ist von Geburt an vernetzt und wird im frühen Alter mit Medien konfrontiert. Das Internet fungiert dabei als Zentrum von Information; es ist die Möglichkeit Wissen multimedial zu verbreiten. Es gibt Online-Diskussionsforen, Videoportale, Zeitungen, Speicherplätze für Dateien und ganze Bibliotheken; jederzeit abrufbereit mit wenigen Klicks auf dem Smartphone, Laptop oder PC.

Generation Z nutzt die Angebote am liebsten mobil. Informiert wird sich am Küchentisch, abends im Bett oder im Schulbus auf dem Weg zum Unterricht.

Die ungeheure Menge an Daten bietet viele Vorteile. Ein Schüler sagte im Interview: „Wenn mir die Hausaufgaben zu lange dauern oder mein Lehrer mir etwas nicht so erklären kann, dass ich es verstehe, dann suche ich mir zuhause einfach ein YouTube-Video zu dem Thema.

Wenn es schon kein Video gibt, in dem ich mir alles erklären lassen kann, werde ich meist woanders fündig. Zur Not frage ich meine Freunde auf WhatsApp. Das geht schneller und in meiner Freizeit gibt es viele andere Dinge, die ich lieber mache.“

In einer Umfrage, die am Herbartgymnasium Oldenburg in der Sekundarstufe II erhoben wurde, wird ersichtlich, wie viel Zeit die Generation Z gegenüber ihren Vorgängern im Internet verbringt. 45 Prozent der knapp 80 Befragten gaben an, das Internet täglich über vier Stunden zu nutzen.

Generation Z weiß, wie man sich im Internet informiert. Sie findet und filtert Quellen schnell. Damit verändert sich die Art des Lernens. Die Schattenseite der scheinbar unbegrenzten Information im Internet ist der falsche Umgang mit der Technik. Wissen lässt sich vertiefen durch Wiederholungen, Konzentration und Selbstdisziplin am Schreibtisch, nicht aber mit Musik im Ohr, den Social Media Updates und den Handy-Nachrichten im Blickwinkel. Ein Video scheint manchmal nur einfacher und schneller als ein aufmerksames Ohr im Unterrichtsgespräch und ein gekonnter Blick in die Aufzeichnungen aus der letzten Unterrichtsstunde. Alles, was beim Lernen ablenkt, gehört woanders hin. Das wird auch immer so bleiben.

Lernen wird nie bedeuten, sich die Vokabeln einer Sprache in der 20-Minuten-Pause vorher anzuschauen, sie im Kurzzeitgedächtnis abzurufen und danach wieder zu verdrängen. Das zeigt, wie wichtig es ist, Schülern den konstruktiven Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln. Sollen Schüler zum Lernen das Internet nutzen? Ja, aber richtig.

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