Ammerland - Wirtschaftswachstum, Förderung des ökologischen Anbaus und Bio-Produkte, Nachhaltigkeit – wenig bis gar keine Umweltverschmutzung sind heute Ziele der Politik. Alle diese Komponenten vereint das „Urban Gardening“. Doch was ist Urban Gardening und warum könnte es eine Zukunftsperspektive für das Ammerland werden?
Urban Gardening heißt übersetzt „städtisches Gärtnern“ und ist ein neuer Trend aus New York, der sich auch hier in Deutschland schon langsam verbreitet. Es geht bei diesem Konzept vor allem um die Bewirtschaftung einzelner Grünflächen mit Obst und Gemüse. Nebenbei versucht man gegen den Verfall der Stadt vorzugehen – man möchte die Umgebung wieder ein bisschen grüner gestalten und sich vom grauen, tristen äußerem Erscheinungsbild lösen.
Aber es gibt nicht nur eine Art des urbanen Gärtnerns. Bei den Tafelgärten geht es ausschließlich um die Versorgung der Hilfsbedürftigen mit frischem Obst und Gemüse geht. Des Weiteren sind noch einige neue zukunftsorientierte Prototypen des Urban Gardening zu nennen, wie zum Beispiel das sogenannte Vertical Farming. Hierbei wird auf mehreren übereinander gelagerten Ebenen angebaut.
Aber ist Urban Gardening eine Zukunftsperspektive für das Ammerland? Unter Berücksichtigung der anfallenden Kosten für solche Prototypen würde dies im Landkreis wahrscheinlich nicht umsetzbar sein. Man könnte jedoch Tafelgärten im Landkreis anlegen und die Hilfsbedürftigen mit frischen und vor allem regionalen Lebensmitteln versorgen.
