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NWZonline.de Region

Kein leichter Start am Arbeitsmarkt

13.02.2017

Cloppenburg Zurzeit leben im Landkreis Cloppenburg 3240 Flüchtlinge. Nach Angaben der Pressestelle der Agentur für Arbeit Vechta befinden sich aktuell 225 Flüchtlinge davon in sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen. Die Zugewanderten haben es generell auf dem deutschen Arbeitsmarkt schwer. Das geht aus Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hervor, das zur Bundesagentur für Arbeit gehört. Von Dezember 2015 bis November 2016 schafften es demnach bundesweit 34 000 Asylsuchende, eine Stelle im deutschen Arbeitsmarkt zu finden.

Nicht nur außerhalb, sondern auch im Kreis Cloppenburg selbst werden Flüchtlinge aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse überwiegend als Leiharbeiter in der fleischverarbeitenden Industrie, im Reinigungsgewerbe oder als Hilfskräfte im Servicebereich eingesetzt. Für einige werden zudem Ausbildungsplätze bereitgehalten, wie etwa bei der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg.

Generell wird Flüchtlingen der Zugang zum Arbeitsmarkt nicht verweigert. Der Status des Flüchtlings spielt dabei aber eine wichtige Rolle.

Ein Flüchtling mit Asylanerkennung darf grundsätzlich uneingeschränkt als Beschäftigter arbeiten und auch einer selbstständigen Tätigkeit nachgehen. Für Geduldete aus sicheren Herkunftsstaaten und Personen, welche in einer Erstaufnahmeeinrichtung leben, greift ein Arbeitsverbot. Eine vorübergehend eingeschränkte Arbeitserlaubnis gilt für Asylbewerber, dabei gilt die Drei-Monats-Regelung. Sie besagt, dass Flüchtlinge in der Regel nach drei Monaten eingeschränkt arbeiten dürfen, jedoch entfällt diese Einschränkung im Regelfall nach 15 Monaten.

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