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NWZonline.de Region

Kollaps des Finanzsektors noch verhindert

30.07.2016

Oldenburg Die Finanzkrise ist gerade vorbei, auch die Deutschen können sich noch an sie erinnern. Der Leitzins wurde anschließend stark gesenkt und die Bundesbank fordert nun Schuldner auf, ihre Kredite wieder schneller zu bezahlen.

Den Anfang nahm die Finanzkrise im Jahr 2007. Die Zinsen in den USA waren viele Jahre konstant niedrig geblieben.

Besondere Verträge wurden gebildet, die einen flexiblen Zinssatz anboten. Der Zinssatz orientierte sich an dem von der US-Zentralbank festgelegten Zinssatz. Anfang 2007 stiegen die Zinsen wieder an, folglich mussten die Schuldner mehr zahlen. Dies führte zu Kreditausfällen. Diese Situation war zwar unvorteilhaft, aber keine kritische Veränderung in der internationalen Wirtschaft, wie wir sie erlebt haben. Die Kredite wurden an andere Banken und Kreditinstitute verkauft. Dies führte dazu, dass die Kredite auf viele Banken verteilt waren.

Da die Ausfallquote deutlich geringer eingeschätzt wurde, als sie tatsächlich war, wurden die Kreditpakete per Kredit finanziert. Dies hatte bei zunehmenden Kreditausfällen zur Folge, dass viele Banken extreme Schwierigkeiten hatten, laufende Geschäfte abzuwickeln.

Um einen völligen Kollaps des Finanzsektors zu verhindern, halfen die Staaten großen Banken mit Hilfsprogrammen. Dies passierte auf Grund der fatalen Reaktion des Finanzsektors auf die Lehman Brothers Insolvenz.

Das Handeln der Staaten prägte den Ausdruck „too big to fail“. Der Ausdruck meint, dass eine Bank eine zu große Relevanz hat, als dass man sie Insolvenz anmelden lässt.

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Lehman Brothers | Deutsche Bundesbank

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