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NWZonline.de Region

Kunst macht vor Cloppenburg nicht halt

18.05.2017

Cloppenburg Das Kulturforum Cloppenburg hat es sich zur Aufgabe gesetzt, aus dem in die Jahre gekommenen Cloppenburger Bahnhof einen Ort für Kunst und Kultur zu schaffen. Ziele des Projekts Kulturbahnhof liegen im Erhalt des denkmalgeschützten Gebäudes sowie der Vernetzung der Kultur im gesamten Landkreis.

Eröffnung 2015

Eröffnet wurde der Kulturbahnhof am 19. Juni 2015. Zahlreiche Sponsoren haben mit einem Gesamtetat in Höhe von 2,7 Millionen Euro dieses Projekt möglich gemacht. Zur Einweihung war die niedersächsische Kultusministerin Gabriele Heinen-Kljajic anwesend. Die Neugestaltung der alten Bahnstation wurde Georg Wieghaus aus Cloppenburg übertragen.

Die Lokalität setzt sich aus der Kulturkneipe, dem Theatersaal und einer Kunsthalle zusammen, welche durch den Kunstkreis betrieben wird. Der Unternehmer Peter Blase betreibt die im Bahnhof inte-grierte Kulturkneipe, wobei er auf ein vielfältiges Programm mit internationalen Künstlern setzt. Im angrenzenden Theatersaal bieten zahlreiche bekannte Kulturgruppen aus der Region Einblicke in ihr aktuelles Programm, aber auch internationale Künstler treten auf. „Im Moment ist mein persönliches Highlight die Verpflichtung von Marianne Sägebrecht“, sagte die erste Vorsitzende des Kulturforums Mechthild Antons.

Der Saal mit einer Kapazität von 163 Sitzplätzen lockt stetig kulturinteressierte Besucher zu den Veranstaltungen. Der alte Geräteschuppen dient nun der Ausstellung zahlreicher Kunstobjekte. Sämtliche Ausstellungen dieser Art werden von ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut. Erst kürzlich wurde die Ausstellung Werner Berges „50 Werke aus 50 Jahren“ in der restaurierten Güterwerkstatt gezeigt.

Kultur für alle

Das gesamte Projekt wird durch ein Gremium ehrenamtlicher Mitarbeiter verwaltet, ausgenommen die inte-grierte Kneipe. „Wir haben immer betont, dass es uns wichtig ist, dass der Kulturbahnhof ein Ort sein soll, an dem Kultur für alle stattfindet“, so Antons. Die Restaurierung der Bahnhofsstation wurde von zahlreichen regionalen und überregionalen Sponsoren unterstützt. Hauptunterstützer waren die Stadt Cloppenburg, das Bundesland Niedersachsen und der Europäische Fonds für regionale Entwicklung. Der Gesamtetat betrug 2,7 Millionen Euro. Dieser teilt sich auf das Theater und die Kulturkneipe in Höhe von 2,4 Millionen Euro und die Kunstgalerie in Höhe der restlichen 300 000 Euro auf.

Laut Antons gibt es keine vergleichbare Vorgehensweise in anderen Städten, spezifisch für dieses Projekt sind die Einzigartigkeit der Ideen und des architektonischen Stils.

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