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NWZonline.de Region

Medizin verbindet nach China

13.05.2017

Oldenburg Gynäkologie, das ist Frauenheilkunde – ein Gebiet der Medizin von vielen. Es beschäftigt sich mit vielen verschiedenen Bereichen von Erkrankungen der Frau. So auch mit Brustkrebs. Ein Thema, das häufig verdrängt wird. Dabei ist vor allem in den vergangenen 20 Jahren die Zahlen der an Brustkrebs-Neuerkrankten pro Jahr in Deutschland stark angestiegen – von 55 000 auf 70 000.

Auch in China ist Brustkrebs ein immer größer werdendes Problem. Dort wird teilweise noch nach traditioneller chinesischer Medizin behandelt, und nicht nach modernen medizinischen Standards, wie in der EU.

Das Pius-Hospital in Oldenburg besitzt eine von vier nach EU-Richtlinien zertifizierten Gynäkologie-Kliniken in Deutschland. Dr. Henning Ritter ist im Pius-Hospital ein erfahrener Gynäkologe und war mit der Unterstützung der SES-Organisation für mehrere Monate in China tätig. Hier traf Ritter auf kulturelle und sprachliche Unterschiede und musste in einer Welt des Aufschwungs auftretende Probleme bewältigen.

Die Erfahrungen, die er gemacht hat, zeigen die Bedeutung des momentanen chinesischen Aufschwungs auf. Die Kooperation zwischen den beiden Krankenhäusern, die weiter voneinander nicht entfernt sein könnten, ist außerdem ein gutes Beispiel dafür, dass es bei Kooperationen solcher Institutionen nicht auf kulturelle oder sprachliche Barrieren ankommt.

Es zeigt, dass sich die Welt im ständigen wirtschaftlichen, kulturellen und akademischen Aufschwung befindet. Viele Länder werden vor neue Herausforderungen gestellt. Und viele Länder werden davon abhängig sein, dass weiter entwickelte Länder bei ihrem Aufbau helfen.

Und das ist keineswegs eine einseitige Beziehung. Wer bereit ist, etwas neues auszuprobieren, kann auch daraus lernen und selber davon profitieren. Um selbst nicht ins politische, wirtschaftliche und akademischen Abseits zu gelangen, ist es hilfreich, neue Freundschaften zu jenen aufzubauen, die uns vorher durch ihre Kultur und politischen Ideologien abschreckten.

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