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NWZonline.de Region

Mehr Lohn nicht nur von Vorteil

11.02.2017

Region Der seit dem 1. Januar geltende Mindestlohn von 8,84€ Euro bringt viele Vor- und Nachteile mit sich – auch für die Region. Zum einen profitieren Geringverdiener und gering qualifizierte Arbeitnehmer, zum anderen werden weniger Praktikanten mit Anspruch auf den Mindestlohn eingestellt.

Start-ups und andere kleine Unternehmen sind in vielen Fällen nicht bereit, Praktikanten mit Anspruch auf Mindestlohn zu beschäftigen. Große Konzerne sind hingegen in der Lage, Praktika für diese anzubieten. Zudem resultieren durch die Einführung des Lohns verkürzte Arbeitszeiten für Arbeitnehmer und eine Höchstdauer von drei Monaten, da erst ab längerer Dauer der Mindestlohn gezahlt werden muss. Außerdem profitieren Personen mit geringem Einkommen. Die erhöhten Lohnkosten wirken sich durch steigende Preise negativ auf den Endverbraucher aus. Zunehmend spürbar ist dies in den Branchen der Lieferanten und der Gastronomie. Wirtschaftsökonomen prophezeien, dass viele Arbeitsplätze verloren gehen, da Unternehmen die höheren Kosten nicht tragen können.

Andererseits könnte die Erhöhung des Gehalts einen Anreiz darstellen und so zu effizienterer Arbeit und zufriedenen Angestellten führen.

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