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NWZonline.de Region

Auswirkung auf Frauen und Männer unterschiedlich

17.04.2018

Oldenburg Die Nachricht schlug wie eine Bombe ein: Am 18. September 2015 informierte die US-Umweltbehörde EPA die Öffentlichkeit über den illegalen Einsatz von Abschalteinrichtungen bei zwei Dieselmotorentypen des Volkswagen-Konzerns. Abgasnormen wurden nur auf dem Prüfstand eingehalten. Im Fahrbetrieb wurden die angegebenen und gesetzlich zulässigen Grenzwerte für klima- und gesundheitsschädliche Stickoxide überschritten.

Kaum ein Thema ist seither in den Medien so präsent wie der Abgasskandal. Welche Nachwirkungen sich daraus ergeben, zeigt eine nicht repräsentative Umfrage unter Oldenburger Dieselfahrern aus dem Dezember 2017. Danach sind ein geändertes Käuferverhalten sowie eine deutlich zurückgegangene Kaufbereitschaft festzustellen.

Auffallend ist dabei ein Unterschied zwischen Frauen und Männern. Während in der Zeit nach dem Abgasskandal 50 Prozent der befragten Dieselfahrerinnen ein Fahrzeug mit einem anderen Antrieb gewählt haben, stiegen von den befragten Dieselfahrern lediglich 12,5 Prozent um. Hätten jedoch die Befragten sich im Dezember 2017 über die Neuanschaffung eines Fahrzeugs entscheiden müssen, hätten nur noch rund 32 Prozent der Männer einen Neuwagen und 33 Prozent einen Gebrauchtfahrzeug mit Dieselantrieb gewählt. Bei den Frauen wären dies rund 17 bzw. 14 Prozent.

Als Gründe gegen die Anschaffung eines Dieselfahrzeugs wurden vor allem ein bestehendes Misstrauen gegenüber von Herstellern angegebenen Abgaswerten, Umweltschutz und die Sorge vor Fahrverboten genannt. Auffällig ist, dass diese Gründe von Frauen deutlich häufiger genannt wurden. Zum Beispiel begründeten 60 Prozent der Frauen (und damit 14 Prozent mehr als Männer) die Entscheidung gegen die Anschaffung eines neuen Dieselfahrzeuges, mit einem Misstrauen gegen die von den Herstellern angegebenen Abgaswerte. Die Hälfte der Männer begründete die Ablehnung der Anschaffung eines neuen Dieselfahrzeugs mit der Sorge vor einem drohenden Wertverlust. Nur für 22 Prozent der Frauen war dies ein entscheidendes Argument.

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