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NWZonline.de Region

Die Lösung auf dem Teller

10.02.2018

Oldenburg Zuletzt der Weltklimagipfel in Bonn zeugte davon, dass der Klimawandel zu einem immer größeren globalen Problem wird. Doch nicht nur die Politiker, sondern vor allem der normale Bürger kann und muss zur Lösung beitragen.

Faktisch liegt der Fleischkonsum in Deutschland bei 60 Kilogramm Fleisch pro Kopf, Tendenz leicht rückläufig. 36,2 Kilogramm stammen dabei vom Schwein, 12,5 Kilogramm ist Geflügelfleisch und 9,7 kg Fleisch vom Rind. Dieses Verhalten der Deutschen trägt in der Masse immens zu den Treibhausemissionen bei.

Dabei wird unterschieden zwischen direkter und indirekter Emission. Unter direkter Treibhausemission versteht man solche, die durch Verdauung der Wiederkäuer entstehen.

Die indirekte Emission lässt sich jedoch nicht so leicht messen: Aufgrund des hohen Bedarfs an Soja als Futtermittel trägt der Fleischkonsum zur Rodung von Urwäldern sowie Zerstörung von Ökosystemen und natürlichen Ressourcen bei. Das führt zu vermehrtem Treibhausgasausstoß, denn Kohlenstoffdioxid wird freigesetzt und zusätzlich kann nicht mehr so viel von dem Treibhausgas gespeichert werden.

Des Weiteren entstehen bei der Verarbeitung des Fleisches, dessen Transport und der Endlagerung Treibhausgase.

Es wird sichtbar, dass die genaue Emission von mehreren Faktoren abhängt. So kann der Verbraucher schon Emission einsparen, wenn er diesen Faktoren Beachtung schenkt. Die Haltungsweise und die Art des Fleisches gehören zu wichtigen Faktoren. So gilt Rindfleisch im Hinblick auf den Klimawandel als das problematischste.

Eine Studie des WWF zeigt sogar, dass in Deutschland eine Einsparung von neun Millionen Tonnen Treibhausemission erreicht werden kann, wenn jeder deutsche Bürger ein Mal pro Woche auf Fleisch verzichtet.

Übrigens: Es gibt zahlreiche Ersatzprodukte wie beispielsweise Tofu. Auch lohnt sich ein geringerer Fleischkonsum nicht nur in Bezug auf den Klimawandel, sondern auch mit Sicht auf den Geldbeutel und die gesunde Ernährung.

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WWF

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