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NWZonline.de Region

Elektrofahrzeuge – Eine praktikable Alternative?

02.02.2018

Oldenburg Seit Juni 2016 wird der Kauf von Elektroautos vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mithilfe von Prämien gefördert. Aber ist die Alternative schon so weit, dass sie umsetzbar, geschweige denn gewollt ist?

Die Vorstellung von Elektroautos ist in der heutigen Zeit erst mal eine gute. Es gibt Vorteile für die Umwelt durch eine ausgezeichnete Ökobilanz; das Angebot an Elektroautos (sowie auch an Hybriden) bietet eine große Vielfalt, die Prämien locken. Jetzt fragt man sich nur noch: Und wo soll ich mein Auto laden? In Städten wie Paris sind die Aufladestationen inzwischen gängig, während sie in deutschen Städten bisher noch eher wenig vertreten sind.

Unter anderem deswegen kam bei einer Umfrage heraus, dass es für gerade mal 57 Prozent der Deutschen infrage kommen würde, sich ein Elektroauto anzuschaffen – in Portugal dagegen waren es 72, in Indien sogar 92 Prozent.

Auch wenn Elektrofahrzeuge eine deutlich niedrigere Gesamtökobilanz haben als Benziner – insbesondere bei der Nutzung von regenerativen Energien – haben sie dagegen eine höhere CO2 -Emission in der Produktion, aufgrund der ressourcenintensiven Herstellung der Batterien. Durch mehrere Faktoren kommt es also dazu, dass Käufer sich mehrfach überlegen, inwiefern sich ein Elek-troauto wirklich rentiert.

Solange das Netz an Aufladestationen in Deutschland nicht ausgebaut ist, diese nicht weitgehendst mit erneuerbaren Energien versorgt sind und die Ökobilanz in der Produktion nicht weiter gesenkt wird, werden Elektroautos in Deutschland weiterhin eher selten auf den Straßen zu sehen sein.

Vielleicht wäre es dafür ja mal eine Überlegung wert, in der Zwischenzeit die öffentlichen Verkehrsmittel weiter auszubauen und attraktiver zu machen, um den allgemeinen Bedarf an Autos in der Stadt zu verringern. Somit würde dem Klimawandel zumindest in der Hinsicht weiter entgegengewirkt werden.

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