• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region

Hohe Nachfrage nach Immobilien

10.02.2018

Oldenburg Die Immobilienpreise in der Universitätsstadt steigen, steigen und steigen. So liegen sie für Wohnbaugrundstücke bei bis zu 400 Euro € pro Quadratmeter.

Die Gründe dafür sind vielfältig. Die Stadt ist besonders für Akademiker ein Magnetpol. Die Universitätsstadt lockt durch ihre Forschungseinrichtungen wie zum Beispiel die Carl-von-Ossietzky-Universität hochqualifizierte Arbeitnehmer und auch Studenten an.

Die gute Infrastruktur, der hohe Freizeitwert, das Grün in den Parkanlagen und die geschätzte Nähe zur Nordsee treiben die Immobilienpreise in die Höhe. Die guten Autobahnanbindungen, wie zum Beispiel nach Bremen, lassen die Stadt auch für Pendler attraktiv erscheinen. Die Folge ist, dass die Nachfrage nach Immobilien das Angebot übertrifft. Villen beispielsweise in der Gartenstraße übertrumpfen die eine Million-Euro-Marke. Weiterhin kosten Eigentumswohnungen in Innenstadtnähe schon um 4000 € Euro je Quadratmeter.

Um diesem Bedarf einigermaßen entsprechen zu können, werden Brachflächen aktiviert und Amtsgebäude einer anderen Nutzung zugeführt. Ganze Stadtteile werden zu neuen Wohngebieten geformt, beispielsweise der ehemalige Fliegerhorst an der Alexanderstraße sowie das ehemalige Kasernengelände in Donnerschwee.

All diese Maßnahmen reichen allein aber nicht aus. Eine Entspannung der Lage auf dem Immobilienmarkt ist nur durch die Ausweisung zusätzlicher Neubaugebiete zu erreichen, wie aktuell in Eversten, Nadorst und Donnerschwee. Dabei sind besonders Häuser mit fünf Zimmern, sowie Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen gefragt.

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln prognostiziert, dass der Sog nach Oldenburg noch lange anhalten wird. So wird auf dem Wohnungsmarkt bis zum Jahre 2030 ein Nachfrageplus von 5,8 Prozent erwartet.

In Zukunft müssen Bauträger und Investoren aufgefordert werden, Wohnraum zu akzeptablen Preisen zu schaffen. Von einer „gesunden Entwicklung“ trotz immer weiter ansteigender Preise sei laut Experten trotzdem die Rede. „Aber nicht jeder Preis wird auch gezahlt“, so Jan Meyer-Sach, Geschäftsführer des Immobilienbüros Engel & Volkers.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.