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NWZonline.de Region

Schüler schreiben für Durchblick: Chipkrise ist längst nicht ausgestanden

09.07.2021

Oldenburg Derzeit ist häufig von einer Chipkrise die Rede. Dabei handelt es sich nicht um eine Verknappung des beliebten Knabberzeugs, sondern gemeint sind Mikrochips, Halbleiter oder auch Grafikkarten. Diese werden unter anderem in Autos oder Computern verbaut.

Hinweis an die Leser

Dieser Beitrag, den Schülerinnen und Schüler formuliert haben, stellt eine Momentaufnahme aus der Corona-Pandemie dar – inklusive der damaligen Schließungen. Inzwischen wurden die Beschränkungen gelockert bzw. aufgehoben. Die Geschäftslage stellt sich heute völlig anders dar.

Apple-Chef Tim Cook hat laut Medienberichten vor Kurzem darauf hingewiesen, dass es zu Lieferproblemen kommen könnte. Die Autoindustrie ist ebenfalls stark betroffen. In den Daimler-Werken in Bremen oder bei Volkswagen in Emden mussten Tausende Mitarbeiter in Kurzarbeit.

Handelt es sich bei diesen Engpässen um eine Folge der Corona-Krise? Der Lockdown hat zu einer starken Nachfrage nach Rechnern und Gamingkonsolen geführt und damit den Bedarf an Chips erhöht. Die Autobauer hatten ihre Chipbestellungen aufgrund einer vorübergehend sinkenden Nachfrage reduziert.

Unterbrochene Lieferketten während der Pandemie und ein Mangel an Containern haben die Lage zusätzlich verschärft. Zudem gibt es nur wenige Chiphersteller, vor allem in Korea und Taiwan, die ihre Produktion nicht so schnell erhöhen können. Ein weiteres Problem ist der Nachschub an Silizium. In China wurden Fabriken wegen Verstößen gegen Umweltauflagen geschlossen.

Die Bundesregierung und die EU setzen sich nun für eine zukünftige Chipproduktion in Europa ein und stellen dafür eine Milliarde Euro zur Verfügung. Dieses wird jedoch einige Jahre dauern. Auch nach Corona wird die Nachfrage nach Mikrochips beispielsweise für E-Autos hoch sein. Von einem Andauern der Chipkrise ist deshalb auszugehen.

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