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NWZonline.de Region

Vom Ladensterben in der Vareler Innenstadt

19.06.2018

Oldenburg Der Anblick eines leerstehenden Gebäudes in einer Innenstadt ist mittlerweile in vielen Städten traurige Normalität geworden. Vor allem Kleinstädte wie Varel, in denen keine großen Marken oder Modeketten vertreten sind, haben immer wieder mit Schließungen kleiner Geschäfte zu tun. Viele Läden eröffnen und müssen dann bald wegen zu schlechter Umsatzzahlen wieder schließen.

Kleine Einzelhandelsgeschäfte im Bereich Mode haben es schwer, einen treuen Kundenstamm aufzubauen. Dies liegt zum großen Teil an den umliegenden Großstädten, dessen Einkaufsmöglichkeiten ansprechender für den Kunden sind. Viele Bewohner kleiner Städte tätigen ihre Einkäufe daher zwar selten, aber dafür intensiv in einer Großstadt.

Für junge Menschen ist das Modeangebot in Varel zu klein und zu teuer. Im Laufe der Jahre konnte sich dort nur eine Modeboutique für junge Menschen bewähren. Diese vertreibt jedoch ausschließlich Kleidung für Frauen. So sieht das Angebot für Männer wiederum mau aus. Aus dieser Not heraus bestellen viele junge Menschen ihre Kleidung mittlerweile im Internet. Das Internet ist so im Laufe der Jahre zur ernsthaften Bedrohung für kleine Modeboutiquen geworden. Um dem entgegen zu wirken, setzen viele Geschäfte auf persönliche Beratung. Varel profitiert zudem von Touristen, die oft mehr Geld ausgeben.

Den meisten Varelern ist das Problem der leeren Innenstadt bewusst. Viele sind jedoch nicht bereit, für ein Kleidungsstück in einer kleinen Modeboutique mehr zu zahlen, obwohl sie ein identisches Stück in einer großen Modekette kostengünstiger erwerben könnten.

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