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NWZonline.de Region

Er zählt zu den bedrohtesten Tierarten der Welt

29.03.2018

Varel Aal, geräuchert oder in diversen Variationen, ist ein beliebtes Gericht der Deutschen – doch wie lange bleibt er uns noch erhalten?

Jedes Jahr weniger

Seit Jahrhunderten wird er verzehrt, jedoch ist er stark in seinem natürlichen Bestand gefährdet, da dieser sich von Jahr zu Jahr reduziert. Von der Organisation IUCN (Internationale Union zur Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen) wird er zu der Liste der bedrohtesten Tierarten gezählt. In der Sargassosee östlich Floridas schlüpfen die Aale und durchqueren in einer 5000 Kilometer langen Wanderung den Atlantik. Nach drei Jahren erreichen die Glasaale Europa, wandern die Flussmündungen hinauf und wachsen circa zehn bis 20 Jahre im Süßwasser bis zur Geschlechtsreife heran.

In jungen Jahren getötet

Am Ende ihres Lebens kehren die Aale zurück in die Sargassosee, um sich ein einziges Mal zu reproduzieren, wodurch sie nach dem Ablaichen sterben. Allerdings entsteht hier nun das Problem, und zwar behindern Dämme und Wasserkraftturbinen diesen Lebensweg, wobei viele Aale schon in jungen Jahren getötet werden. Die Hauptbedrohung ist aber die Überfischung, aufgrund dessen wurde zum Beispiel die Initiative zur Förderung des Europäischen Aals gegründet.

Dabei gilt als zentrale Förderungsmaßnahme, dass für jeden verkauften Speiseaal drei Jungaale in geeigneten Flussgebieten ausgesetzt werden. Außerdem wird auch das Aussetzen großer, weiblicher, laichreifer Tiere in barrierefreie Küstengewässer gefördert, um die natürliche Fortpflanzung zu unterstützen. Viele regionale Unternehmen, wie Töllner’s Edelfisch oder Fisch Wilters in Varel sind in diesem Bereich tätig und unterstützen diese Maßnahmen mit bestem Gewissen.

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