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NWZonline.de Region

So soll der Jade-Weser-Port wachsen

21.06.2018

Wilhelmshaven Die Realisierungsgesellschaft des Jade-Weser-Port plant für das Jahr 2019 eine zweite Ausbaustufe nördlich des jetzigen Hafens. Eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2016 führte zu dem Ergebnis, dass es sowohl technisch als auch zukünftig wirtschaftlich sinnvoll ist, den Jade Weser-Port zu vergrößern. Diese Überzeugung ergibt sich unter anderem aus der erwarteten Kapazitätsgrenze, welche voraussichtlich im Jahr 2025 erreicht wird.

Die Niedersächsische Landesregierung hat im Dezember 2017 beschlossen, den Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Dr. Bernd Althusmann, in den Aufsichtsrat der Gesellschaft Jade-Weser-Port Realisierung zu entsenden. Althusmann sprach sich für die geplante Erweiterung des Hafens aus und äußerte, dass das Land Niedersachsen und die Stadt Wilhelmshaven die Chance, den Jade-Weser-Port zu einer neuen Erfolgsgeschichte zu machen, nutzen sollten.

Hohe Kosten

Die zweite Ausbaustufe des Jade-Weser-Port umfasst sowohl die Verlängerung der Kaje, die Vergrößerung der nutzbaren Industrieflächen, als auch die Weiterentwicklung der schon vorhandenen Infrastruktur. Die erwarteten Gesamtbaukosten belaufen sich bis zum Jahr 2025 auf etwa 529 Mio. Euro.

Die Summe der Kosten des Hafenbauprojekts 2 setzt sich dabei zusammen aus Kosten für den Bau des Jade-Weser-Port 2, für Ausgleichsmaßnahmen im Rahmen des Naturschutzes sowie für den laufenden Betrieb der bestehenden Kaje.

Die Aufstellung der Gesamtkosten für den Bau des Jade-Weser-Port 2 wurde auf Grundlage der Kostenschätzung der Inros Lackner SE Architektur- und Ingenieurunternehmen durchgeführt.

Die Erweiterung des Jade-Weser-Port ist nicht nur für den Hafen selbst, sondern auch für die gesamte Region und insbesondere für die Stadt Wilhelmshaven von enormer Wichtigkeit. Vor allem in Bezug auf die in Zukunft entstehenden Arbeitsplätze werden in den Hafen große Erwartungen gesetzt.

Für viele Unternehmen, die in der Industrie, der Logistik und in hafennahen Branchen tätig sind, ist der Jade-Weser-Port eine attraktive Adresse. Der Hafen bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten für Unternehmen: Von der großen Flächenauswahl zur Ansiedlung neuer Firmen bis zur Inanspruchnahme verschiedenster Dienstleistungen.

Stetiges Wachstum

In den Jahren 2012 bis 2016 ist der Containerumschlag am Jade-Weser-Port kräftig angestiegen. Durch den Ausbau des Hafens verspricht sich die Betreibergesellschaft eine weitere Steigerung der Umschlagskapazitäten auf 2,7 Mio. TEU (internationale Einheit zur Zählung von ISO-Containern) bis zum Jahr 2026.

Aufgrund dieser neuen Möglichkeiten am Hafen und der sich erhöhenden Umschlagskapazitäten rechnet die Stadt Wilhelmshaven mit einer Senkung der Arbeitslosenquote im gesamten Jade-Weser-Raum.

Weiterhin werden positive Auswirkungen wie beispielsweise ein Ausbau der regionalen Infrastruktur sowie ein Aufstieg der gesamten heimischen Region Friesland-Wilhelmshaven erwartet.

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