Oldenburg - Die Zahl an internationalen Entwicklungspartnerschaften wächst kontinuierlich. Die Entwicklungspartnerschaft zwischen Oldenburg und East London in Südafrika besteht seit 2011 und beschäftigt sich hauptsächlich mit Projekten zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung.

Angesichts fortschreitender Globalisierung sind Probleme, wie zum Beispiel der Klimawandel, nicht mehr national beschränkt sondern betreffen die ganze Welt, so dass ein Erfahrungsaustausch im Rahmen einer kommunalen Kooperation für beide Seiten profitabel sein kann. Bei einer kommunalen Entwicklungspartnerschaft entsteht langfristig eine engere Bindung zwischen den Partnern, da die Zusammenarbeit vor allem auf Bürgerebene stattfindet.

Die Partnerschaft zwischen Oldenburg und East London ist keine traditionelle Städtepartnerschaft mit einem Partnerschaftsvertrag sondern eine strategische Partnerschaft, die im Gegensatz zu einer traditionellen projektbezogen und flexibel ist. Ökonomische Interessen liegen bei der Partnerschaft grundsätzlich nicht im Vordergrund, da es in erster Linie um eine gemeinsame Zusammenarbeit für eine nachhaltige Zukunft geht.

Im Oktober 2015 wurde in Südafrika das NaKoPa-Projekt im Rahmen einer Reise der Oldenburger Delegation offiziell eröffnet. Das Projekt, das sich mit Themen wie Energieeffizienz und Energieeinsparung beschäftigt, wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert. Die Partnerschaft findet trotz des Entwicklungshilfeaspektes auf Augenhöhe statt, da beide Seiten von dem gegenseitigen Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch profitieren. Ein typisches „Geben und Nehmen“ findet also nicht statt. Auch in Zukunft soll die Zusammenarbeit durch weitere Projekte intensiviert werden.