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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Edewecht

Gratulationen für „neue“ Bürgermeisterin

27.05.2014

Edewecht Gratulationen von allen Ratsfraktionen zu ihrer Wiederwahl konnte Edewechts Bürgermeisterin Petra Lausch entgegennehmen.

„Das ist ein erfreuliches Ergebnis für Petra Lausch, die wir von der SPD-Fraktion ja auch stark im Wahlkampf durch Plakatekleben und durch Infostände unterstützt haben“, sagte SPD-Fraktionssprecher Dr. Hans Fittje. Man sei bestätigt worden. Schade sei es nur, dass die Wahlbeteiligung in Edewecht unter dem Bundesdurchschnitt läge. Diesen Aspekt griff auch CDU-Fraktionsvorsitzender Jörg Brunßen auf, der betonte, dass es schlecht für die Demokratie sei, wenn bei einer wichtigen Wahl in einer Kommune nicht einmal jeder Zweite wählen ginge. Brunßen beglückwünschte die Bürgermeisterin zu ihrem guten Wahlergebnis und freute sich auf die Zusammenarbeit mit der Husbäkerin in den nächsten sieben Jahren.

Gratulationen gab es auch von Seiten der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG). „Wir wünschen uns eine faire und offene Zusammenarbeit“, sagte Thomas Apitzsch.

Von einem guten Ergebnis für Bürgermeisterin Lausch, die seit 2001 im Amt ist, sprach auch FDP-Ratsherr Gerold Kahle. Ihn habe es überrascht, dass die Husbäkerin – obwohl einzige Bewerberin war – so viele Neinstimmen bekommen habe.

Alles Gute zur Wiederwahl wünschte der wiedergewählten Bürgermeisterin auch die Grüne-Fraktion. An der Wahlkampfaussage „Nah am Bürger – mit offenem Blick in die Zukunft“ werde man Petra Lausch messen, so Fraktionssprecher Uwe Heiderich-Willmer. „Nah am Bürger“ sei mehr als Händeschütteln, und „der offene Blick in die Zukunft“ müsse sich auch auf die Endlichkeit der Ressourcen richten. Der bisherige Blick der Husbäkerin, ausschließlich auf Wachstum gerichtet, werde an Grenzen stoßen. Man täte gut daran, nach Alternativen Ausschau zu halten, bevor die Not einen dazu zwinge. In diesem Sinne wolle man gern mit Lausch zusammenarbeiten. Außerdem hoffe man, dass sich Nachhaltigkeit, die die Gemeinde Edewecht zur Grundlage ihrer künftigen Ausrichtung machen wolle, nicht nur auf die Wirtschaft beziehe.

85,4 Prozentder Wählerinnen und Wähler in Edewecht hatten sich bei der Bürgermeisterwahl für Petra Lausch ausgesprochen, 14,6 Prozent votierten dagegen. Die Wahlbeteiligung lag bei 45,3 Prozent. In allen 27 Wahllokalen im Gemeindegebiet wurden sowohl Ja- als auch Neinstimmen für die Husbäkerin registriert. In Husbäke, dem Heimort der Bürgermeisterin, lag die Wahlbeteiligung nur bei 39,6 Prozent: Von 842 Wahlberechtigten zog es nur 334 an die Urne.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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