JEDDELOH II - JEDDELOH II - Zahlreiche Gäste und Ehrengäste sowie Abordnungen von Vereinen konnte Stefan Gerdes, Vorsitzender des Heimatvereines Jeddeloh II, anlässlich des 50-jährigen Bestehens auf dem Hof Frahmann in Jeddeloh II begrüßen.
Jochen Finke, stellvertretender Landrat, überbrachte die Glückwünsche des Landkreises und würdigte das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder. „Durch den Verein wurde in der Gemeinde Edewecht ein Stück Heimatgeschichte geschrieben, der Verein ist ein Stück Heimat geworden. Das zeigt, was Bürger durch ihr persönliches Engagement bewegen können.“ Die ehrenamtlichen Tätigkeiten seien unverzichtbar für das Miteinander in Gemeinden und ein Plus für die Gesellschaft, meinte Finke. Zahlreiche Gratulanten, so zum Beispiel Ehrenspiekerbaas Jürgen Hennigs, schlossen sich den Glückwünschen an. Edewechts Bürgermeisterin Petra Lausch bedankte sich besonders bei den Gründungsmitgliedern für die 50-jährige Treue. „Heimatpflege dient der Bewahrung von Werten und ist auch eine große Chance für die Zukunft“, so Lausch. Zu den Gratulanten zählten auch eine Abordnung aus dem brandenburgischen Breddin, der Partnergemeinde von Jeddeloh II, mit Bürgermeister Reinhard Neumann. Die befreundete Allgäuer
Trachtengruppe aus Petersthal sorgte mit Tänzen und Jodlern für Begeisterung unter den Gästen und erntete viel Beifall.
Gegründet wurde der Heimatverein Jeddeloh II von 24 Bürgern im November 1956. Ursprünglicher Anlass war eine Veranstaltung anlässlich der Einweihung der wiederhergestellten Brücke über den Küstenkanal. „Damals tanzte bei der Einweihung noch die Schepser Volkstanzgruppe. Damit wurde dann aber schnell bei Einwohner des Ortes Jeddeloh II das Interesse für die Heimat- und Brauchtumspflege geweckt. Schon bald wurde eine eigene Tanzgruppe gegründet. Die erste Versammlung fand bei Bischoff auf der Diele statt, der erste Vorsitzende war Ernst Kruse“, berichtete Horst zu Jeddeloh in einem Rückblick. Die Brücke ziert auch heute noch die Fahne. Volkstanz steht nach wie vor im Mittelpunkt des mehr als 300 Mitglieder zählenden Vereins. Dieser ist mit zahlreichen Aktivitäten nicht nur am dörflichen Leben beteiligt. Besonderer Wert wird auch auf die Nachwuchsarbeit gelegt.
Ein besonders Dankeschön hatte Stefan Gerdes noch während der Ehrung für die Gründungsmitglieder in petto: „Sie brauchen ab jetzt keinen Mitgliedsbeitrag mehr zu bezahlen“, strich er heraus.
