Edewecht - Anstrengend war es schon für die jungen Sportlerinnen und Sportler, die sich am Dienstagvormittag im Edewechter Stadion tummelten: Rund 130 Viertklässler aus den vier Grundschulen Edewecht, Friedrichsfehn, Jeddeloh I sowie eine Klasse der Edewechter Astrid-Lindgen-Schule kämpften in vier Disziplinen um Punkte für das Deutsche Sportabzeichen und bewiesen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung, die Bürgermeisterin Petra Lausch eröffnet hatte, diesmal von der Grundschule Edewecht.
„Zum ersten Mal haben wir das Sportabzeichenfest nach den neuen Richtlinien für das Sportabzeichen organisiert“, sagte Edewechts Grundschulleiter Egbert Kosmis und verwies darauf, dass neben den klassischen Lauf-Disziplinen – eine Kurzstrecke über 30 bzw. 50 Meter und eine Langstrecke über 800 bzw. 1000 Meter – mit dem Standweitsprung und dem Zonenweitwurf zwei neue Disziplinen von den Neun- bis Zwölfjährigen bewältigt werden mussten. Beim Standweitsprung nimmt man mit den Armen Schwung und springt aus dem Stand in die Sandgrube. Hoch und weit werfen muss man beim Zonenweitwurf. Die Kinder standen dabei hinter einem Fußballtor und warfen einen Ball über das Gehäuse auf das Spielfeld, das in mehrere Zonen unterteilt war, durch die die jeweilige Weite des Wurfs gemessen wurde. Rund 35 Betreuer (Lehrkräfte und Eltern aus verschiedenen Schulen) sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Festes.
Wenn Kinder die Anforderungen des Sportabzeichens, die nach Alter, Geschlecht und Leistungsvermögen (Bronze, Silber, Gold) gestaffelt sind, am Dienstag nicht bewältigten, können sie die Disziplinen in der Schule und im Verein in diesem Jahr noch wiederholen.
