Edewecht - Eineinhalb Jahre haben sie in Edewecht mit einer Stimme Mehrheit die Geschicke der Gemeinde bestimmt: Vor sechs Wochen brach die Mehrheitsgruppe CDU/Grüne im Edewechter Rat auseinander. Die CDU hatte – für die Grünen überraschend – die „schwarz-grüne Ehe“ für beendet erklärt.
Durch die neuen politischen Verhältnisse – wechselnde Mehrheiten sind künftig in der Edewechter Ratspolitik zu erwarten – ergeben sich Konsequenzen für die Besetzung der (Fach-)Ausschüsse. Diese Personalien werden auch die Gemeinderatssitzung diesen Montag, 6. Mai, ab 18 Uhr im Rathaus prägen. Außerdem müssen die ehrenamtlichen Vertreter der Bürgermeisterin neu gewählt werden. Stellvertretende Bürgermeister sind derzeit noch Jörg Brunßen (CDU) und Uwe Martens (Grüne).
Ferner beschäftigt sich der Rat mit einem neuen Flächennutzungsplan für die Gemeinde, mit Vorschlägen für die Neubesetzung von Schöffen bzw. Jugendschöffen am Westersteder Amtsgericht, der Erweiterung der Bürgerfragestunden in Rats- und Ausschusssitzungen und mit einem Antrag des FDP-Ratsherrn Kahle zur Einrichtung einer Annahmestelle für Elektroschrott in Edewecht (siehe Infokasten).
Das Thema „Hohes Defizit im Alten- und Pflegeheim Edewecht“, das unlängst für Schlagzeilen sorgte, steht nicht auf der Tagesordnung.
