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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Edewecht

Trolle halten Hobbit-Angriffen stand

02.07.2009

JEDDELOH I Schweißgebadet, aber glücklich und zufrieden, zog Enno Jeddeloh ein positives Fazit eines ereignisreichen Nachmittags. Gemeinsam mit seinen Söhnen Thorben (21 Jahre), Gunnar (18), Björn (15), Arwed (8) und seiner Tochter Birte (12) hatte er eine Ferienpassaktion der ganz besonderen Art organisiert. Ein Jahr nach der Gründung des Vereins De Jeddeloher-Busch hatte der Vorsitzende zu einem Spielenachmittag eingeladen und – 40 Mädchen und Jungen zwischen sieben und elf Jahren waren seiner Einladung am Dienstag gefolgt.

Enno und Björn Jeddeloh, die Hauptorganisatoren, teilten die Teilnehmer in zwei Gruppen ein, die grünen Trolle und die roten Hobbits. Im Jeddeloher Waldstück an der Straße Hinterm Rhaden bezogen Trolle und Hobbits ihre Burg, mussten diese vor den Angriffen des Gegners schützen und gleichzeitig selbst versuchen, durch das Rauben der gegnerischen Flagge, den Sieg davon zu tragen.

Doch die körperliche Betätigung kam nicht zu kurz: Beide Parteien verschanzten sich nicht in ihrer Festung, sondern versuchten, durch „ticken“ gegnerischer Spieler, möglichst viele grüne, bzw. rote Armbänder in ihren Besitz zu bringen. Das gelang den Trollen besser, die nach zwei Durchgängen von jeweils mehr als einer Stunde lautstark ihren Sieg feierten.

„Die Idee entstand auf einem Geburtstag. Das Spiel ist beliebt, einfach, wird schnell verstanden und bietet eine große Chancengleichheit. Wir wollen, dass sich die Kinder wieder mehr im Freien bewegen“, sagt Enno Jeddeloh. Und Sohn Björn ergänzt, dass auch der Teamgedanke und die Kameradschaft geschult werden. Und dass die Kinder Freude an der Bewegung hatten, war ihnen deutlich anzusehen. „Das macht viel Spaß, weil man angreifen und verteidigen muss“, sagte der neunjährige Claas Raschke aus Westerscheps.

Wann immer die Teilnehmer eine Pause brauchten, Getränke standen am Grillplatz für sie bereit, wo sich nach der „Schlacht“ beide Parteien zum versöhnlichen Stockbrotbacken trafen. Für Enno Jeddeloh und seinen Nachwuchs war der Tag vor allem eine organisatorische Herausforderung: Getränke mussten gekauft, Brotteig vorbereitet, Fahnen und Bänder besorgt und die Waldwege inspiziert werden.

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