Edewecht/Bad Zwischenahn - Mit Edewechts Bürgermeisterin Petra Lausch und Dr. Arno Schilling, Bürgermeister in Bad Zwischenahn, traf sich nun die Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Johanne Modder. Eingeladen worden war sie von der hiesigen Landtagsabgeordneten Sigrid Rakow (SPD).
Petra Lausch nutzte das Treffen, um in Kleefeld zu zeigen, was der Torfabbau für die Gemeinde bedeutet. Vollständig abgebaute Flächen, die sich in der Wiedervernässung befinden, lägen neben noch nicht abgebauten Flächen, und solchen Gebieten, an denen schon abgebaut werde. Landwirtschaft sei dort genauso wenig möglich wie eine Nutzung des Gebiets als CO
Außerdem bräuchten Ortsteile, die von Torfflächen umgeben seien, Entwicklungsmöglichkeiten. Die Gemeinde Edewecht wünsche sich dafür ein abgestimmtes strukturiertes Verfahren, sagte Petra Lausch.
Mit Blick auf Friedrichsfehn fügte sie hinzu: „Wir brauchen auch dort eine Entwicklungsmöglichkeit – für die Ortsteile, die von Torfflächen umgeben sind.“
In den weiteren Gesprächen ging es um die Schulentwicklung, insbesondere um die Inklusion und die IGS. Alle Teilnehmer der Diskussion waren sich einig, dass bei der Inklusion keine übereilten Schritte eingeleitet werden sollen, sondern die regionale Situation eine Rolle spielen sollte. „Wichtig bei allem ist, dass das Wohl des Kindes an erster Stelle steht“, sagte Petra Lausch.
Bad Zwischenahns Bürgermeister Schilling sprach Modder auch auf die Schulentwicklung an. In Bad Zwischenahn wird über die Einrichtung einer IGS nachgedacht. „Bei der derzeit geltenden Gesetzeslage kann eine IGS nicht umgesetzt werden. Hinderlich sind die Vorgaben für die geforderte Elternbefragung“, sagte Schilling der Fraktionsvorsitzenden.
