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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Edewecht

„Weitere Windkraftanlagen sind derzeit nicht notwendig“

21.06.2014

Edewecht Der FDP-Gemeindeverband Edewecht hält den Bau weiterer Windkraftanlagen im Edewechter Gemeindegebiet derzeit nicht für notwendig.

Wie es dazu in einer Mitteilung heißt, werde derzeit (in den politischen Gremien der Gemeinde Edewecht) darüber diskutiert, ob für mögliche Windparkflächen in Wittenberge-Lohorst eine nähere Untersuchung erfolgen solle. Diese, so fordern die Liberalen, solle von Investoren finanziert werden, die auch vorrangig vom Bau von Windkraftanlagen profitierten.

Stark machen sich die Liberalen auch dafür, dass die Mindestabstände zwischen Windkraftanlagen und Häusern im Ammerland zum Schutz der Bevölkerung vor „Nebenwirkungen wie Lärm, Schlagschatten oder Infraschall auf 2000 Meter erhöht werden. Bei der Ammerländer Windpotenzialstudie wurden landkreisweit Abstände zwischen 600 und 1000 Metern zugrunde gelegt.

Geteilt wird vom FDP-Gemeindeverband die Forderung der Edewechter SPD-Gemeinderatsfraktion, die sich dafür ausspricht, dass die Mindestabstände zwischen Windkraftanlagen und Wohnbebauung in den Orten und im Außenbereich gleich sein sollen.

Grundsätzlich sei man nicht gegen die Nutzung von Windkraft, so die FDP. Zunächst sollten jedoch das Stromnetz umfassend ausgebaut und Speichermöglichkeiten für Strom entwickelt werden. Solange die Abnahme des Stroms nicht umfassend gesichert sei, erscheine der Bau neuer Anlagen mit allen Belastungen für Mensch und Umwelt nicht sinnvoll. Nach Auffassung der FDP sei die Gemeinde Edewecht auch nicht verpflichtet, zusätzliche Gebiete für Windkraftanlagen auszuweisen.

Das Thema „Weitere Windparks in der Gemeinde Edewecht“ wurde kürzlich erneut in einer Bauausschusssitzung beraten und wird auch Thema in der Gemeinderatssitzung am 30. Juni sein.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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