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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Edewecht

Täglich dreieinhalb Kubikmeter mehr Holz im Wald

12.12.2018

Wildenloh Das Wachstum von Bäumen im Wald sichtbar zu machen ist das Ziel des Holzquaders, der jetzt auf dem Spielplatz im Staatsforst Wildenloh aufgestellt wurde. Die Idee, den sogenannten Holzzuwachs mit einem Modell sichtbar zu machen, stammt von Wildenloher Bürgern und Revierförster Stephan Nienaber.

Ausgangspunkt sei die Situation gewesen, dass es in jedem Jahr eine Diskussion gäbe, wenn Holzeinschläge im Wildenloh vorgenommen würden, teilte Rainer Städing, Regionaler Pressesprecher der Niedersächsischen Landesforsten mit. Dabei gehe es vor allem um die Frage, ob mit der großen Holzmenge, die man an den Waldwegen liegen sehen könnte, dem Wald nicht zu viel Holz entnommen werde.

Wie Städing weiter mitteilte, hat eine Auswertung zum Bestand des Staatsforstes Wildenloh ergeben, dass der tägliche Holzzuwachs in dem Wald bei rund dreieinhalb Kubikmetern liegt. „Natürlich wissen wir, dass Bäume nur von Frühjahr bis Herbst zuwachsen, während im Winter die Vegetationsruhe herrscht“, erklärt Revierförster Stephan Nienaber. Der Quader stelle deshalb einen gerundeten Wert dar, der für die durchschnittliche Tagesproduktion im Jahr stehe.

Bereitgestellt wurde der Quader aus Douglasienholz von der Revierförsterei. Vom Ortsverein Wildenloh fassten Hermann Lohbeck, Georg Alisch, Lothar Diers und Egon Kayser gemeinsam an und stellten das Objekt auf dem im Sommer angelegten Sitzplatz auf. Die Gemeinde Edewecht sorgt in diesem Bereich für die Sicherheit.

Eine nachhaltige Holznutzung in den Wäldern werde durch die Niedersächsischen Landesforsten sichergestellt, erklärt Rainer Städing. So werde der Zuwachs im Wildenloh alle zehn Jahr neu berechnet, damit nicht mehr Holz genutzt werde als nachwachsen würde.

Eigentlich hätte der Holzquader im Sommer aufgestellt werden sollen, so Städing weiter. Er sei jedoch anlässlich des Besuches zweier Landesminister vom Forstamt ausgeliehen worden und an das 3N-Kompetenzzentrum für nachwachsende Rohstoffe in Werlte weitergegeben worden. Die Mitarbeiter dieser Einrichtung seien so angetan von dem Ausstellungsstück gewesen, dass sie darum baten, den Quader in ihree Dauerausstellung aufnehmen zu dürfen. Dem Wunsch seien die Landesforsten gern nachgekommen. „So musste ein zweiter Quader gezimmert werden, der mit etwas Verspätung in den Wildenloh gekommen ist“, so Städing.

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