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NWZonline.de Sport Weitere Eishockey

Unglück: Absturz erschüttert Eishockey-Welt

08.09.2011

JAROSLAWL Die Eishockey-Welt trauert um das Team von Lokomotive Jaroslawl und dessen deutschen Nationalspieler Robert Dietrich (25). Die Spieler des russischen Spitzenclubs waren an Bord eines Flugzeugs, das am Mittwoch nahe der Stadt Jaroslawl abstürzte. Insgesamt kamen dabei 43 Menschen ums Leben, zwei Insassen überlebten. Das Team war auf dem Weg zu einem Spiel beim weißrussischen Club Dinamo Minsk.

Bei der abgestürzten Jak-42 handelte es sich nach Informationen der Nachrichtenagentur Interfax um eine seit 1993 genutzte Maschine der Leasing-Gesellschaft „Jak Service“. Die Fluglizenz dieser Maschine, die für Promiflüge mit maximal 73 Passagieren ausgelegt war, wäre in wenigen Wochen – am 1. Oktober – abgelaufen, hieß es. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen gegen die Firma ein. Bei klarer Sicht habe das Flugzeug die erforderliche Höhe nicht erreicht, sei gegen einen Funkmast geprallt und dann an einem Flussufer abgestürzt, hieß es weiter.

„Das ist der schwärzeste Tag in der Geschichte unseres Sports. Das ist nicht nur eine russische Tragödie, denn im Lokomotive-Kader standen Spieler und Trainer aus zehn Nationen“, sagte der Präsident der Internationalen Eishockey-Föderation (IIHF), Rene Fasel (Schweiz).

Dietrich wurde 1986 in Ordschonikidse in der damaligen Sowjetunion geboren und kam als Kind nach Bayern, wo er in Kaufbeuren mit dem Eishockey begann. Erst zu Saisonbeginn war der deutsche Verteidiger vom sechsmaligen deutschen Meister Adler Mannheim nach Russland gewechselt, um in der Kontinentalen Hockey-Liga KHL zu spielen, der zweitstärksten Eishockey-Liga der Welt.

„Es ist eine schreckliche Tragödie. Ich kann es nicht fassen“, sagte Harold Kreis, bis Mitte dieses Jahres Dietrichs Trainer bei Adler Mannheim. Dietrich bestritt 38 Länderspiele und stand auch bei der WM im April 2011 in der Slowakei im deutschen Kader.

Zum verunglückten Team gehören neben anderen Pavol Demitra (Slowakei), dreimaliger NHL-Allstar, Schwedens Olympiasieger Stevan Liv und der tschechische Weltmeister von 2010, Karel Rachunek. Nach Angaben der Behörden überlebten zwei der 45 Insassen das Unglück. Es handele sich dabei um einen Bordingenieur und den Spieler Alexander Galimow.

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