Bremerhaven - Die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven haben in der Deutschen Eishockey Liga einen spektakulären Erfolg gefeiert. Am Sonntagnachmittag setzte sich der Liganeuling gegen Rekordmeister Eisbären Berlin mit 3:1 (0:0, 1:1, 2:0) durch.

Vor 4647 Zuschauern in der ausverkauften Eisarena am Wilhelm-Kaisen-Platz brachte Cory Quirk die Gastgeber in der 31. Minute in Führung. Diese hatte nur vier Minuten lang Bestand, dann traf Micki DuPont zum Ausgleich (35.). Im letzten Drittel erarbeiteten sich die Berliner zahlreiche Chancen, scheiterten aber immer wieder an Bremerhavens Torhüter Jani Nieminen. So entschied die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch in den Schlussminuten das Spiel: Erst traf Jason Bast nach einem Konter (57.), dann sorgte Jack Combs mit einem Empty-Net-Goal für den Endstand (60.).

Für die Bremerhavener war es im zehnten Spiel der vierte Sieg. Die hoch gehandelte Berliner Mannschaft von Trainer Uwe Krupp hat dagegen von den vergangenen fünf Partien vier verloren.

Tabellenführer Kölner Haie hat Verfolger Grizzlys Wolfsburg bis auf einen Punkt herankommen lassen. Der Titelkandidat zog gegen die Wolfsburger am Sonntag daheim mit 2:3 (0:0, 2:3, 0:0) den Kürzeren. Im zweiten Drittel gingen die Gäste, die in der vergangenen Saison im Playoff-Finale gestanden hatten, binnen drei Minuten mit 3:0 in Führung. Köln verkürzte, konnte vor 9173 Zuschauern aber nicht mehr ausgleichen.

In einem Verfolgerduell bezwangen die Adler Mannheim auswärts die Nürnberg Ice Tigers mit 6:5 nach Verlängerung (1:2, 3:3, 1:0).

Hauke Richters
Hauke Richters Sportredaktion (Leitung)