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NWZonline.de Sport Weitere Eishockey

Wüste Keilerei überschattet Pleite der Fischtown Pinguins

08.03.2019

Bremerhaven Auch am Tag nach der Keilerei war der Groll in Nürnberg immer noch groß. „Es waren Dinge dabei, die wir nicht gutheißen. Das Niveau war unterirdisch“, sagte Geschäftsführer Wolfgang Gastner von den Ice Tigers. Nach einer Massenschlägerei und dem K.o. des Nürnbergers Marcus Weber geriet der 3:1-Sieg der Franken bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven zum Auftakt der Vor-Playoffs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) schnell in den Hintergrund.

Nürnbergs Kapitän Patrick Reimer begleitete Weber am Mittwochabend ins Krankenhaus, wo dieser sich nach einem bösen Check von Bremerhavens Nicholas Jensen erholte. Erst am Donnerstag ging es für Weber und Reimer im Zug zurück ins Fränkische, wo der Vorjahreshalbfinalist an diesem Freitag (19.30 Uhr/Sport 1) im zweiten Spiel den Viertelfinal-Einzug klarmachen will.

Saftige 61 Strafminuten leisteten sich die Pinguine, doch auch die Nürnberger kamen mit 44 Minuten nicht wie Klosterschüler daher. Gegipfelt war die Aggression in einer zügellosen Prügelei im zweiten Drittel. Bei seinem Treffer zum 1:3 war Bremerhavens Chad Nehring (36.) in Nürnbergs Torwart Niklas Treutle hineingerauscht – das weckte die Beschützerinstinkte seiner Vorderleute.

Nach über einer Viertelstunde Unterbrechung kassierten sieben Spieler Zeitstrafen wegen unnötiger Härte oder Faustschlägen. „Grundsätzlich ist es hart gewesen, weil von Anfang an Nickeligkeiten kamen. Dann wurden die Nickeligkeiten immer mehr“, sagte Bremerhavens Coach Thomas Popiesch. Die DEL sperrte Jensen wegen des Checks für zwei Spiele, zudem muss er eine Geldstrafe zahlen. Die Trainer beider Teams wurden ebenfalls mit einer Geldstrafe belegt, da sich an den Auseinandersetzungen Spieler beteiligten, die aus dem Bereich der Spielerbänke kamen.

Unrühmlich verhielten sich auch einige Zuschauer. In Anlehnung an Pinguins-Publikumsliebling Jan Urbas, der im Duell beider Teams in der Vorwoche nach Gegnerkontakt zu Boden gegangen war und wegen einer Gehirnerschütterung die Saison vorzeitig beenden musste, feierten Fans des Gastgebers Webers K.o. mit „Urbas, Urbas“-Rufen. „Unterirdisch“ nannte Gastner dies.

Bremerhavens Teammanager Alfred Prey wünschte Weber derweil eine schnelle Genesung. „Ich freue mich über keinen Spieler, der verletzt wird, egal ob hüben oder drüben. Ich will guten Sport sehen“, sagte er.

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