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NWZonline.de Sport Weitere Eishockey

Darum mischt Bremerhaven erneut die DEL auf

24.01.2019

Bremerhaven Jetzt träumen die Fischtown Pinguins sogar schon vom Titelgewinn in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Seit zweieinhalb Jahren mischt der Underdog aus Bremerhaven die höchste deutsche Spielklasse auf, im Schatten der Spitzenvereine aus München oder Berlin. Mit Platz vier nach 41 Spieltagen wird der Club in der dritten Saison nach dem Aufstieg immer mutiger. „69 Punkte, 134 Tore, die Zahlen sprechen für sich. Das übertrifft alles“, erklärt Bremerhavens Team-Manager Alfred Prey.

Nach zwei Playoff-Teilnahmen winkt auch im dritten Jahr das begehrte K.o.-Runden-Ticket. Dies schaffte zuvor kein Club in seinen ersten drei DEL-Jahren. Genau das lässt auch das Selbstvertrauen bei den Pinguins-Profis immer größer werden. Vor dem Duell bei den Kölner Haien an diesem Donnerstag (19.30 Uhr) hält Kapitän Mike Moore sogar den Titelgewinn für möglich. „Daran glauben wir“, erklärt der 34-Jährige: „Bei uns in der Mannschaft ist das durchaus ein Thema.“ Manager Prey bremst dagegen: „Ich höre so etwas sehr gerne, aber wir als Verantwortliche müssen auf dem Boden bleiben. Das steht uns am besten.“

Doch wie gelingen dem Club, der 2016 die Lizenz von den Hamburg Freezers übernahm, mit dem laut Prey „mit Abstand geringsten Budget in der Liga“ (rund vier Millionen Euro) Jahr für Jahr in der DEL diese Überraschungen? Einer der Hauptgründe für die Erfolge ist Trainer Thomas Popiesch. Als es in den vergangenen Monaten um die Nachfolge von Bundestrainer Marco Sturm ging, stand auch der 53-Jährige auf der Kandidatenliste des Deutschen Eishockey-Bundes. „Ein größeres Kompliment gibt es nicht. Aber wir wussten: Die Verbindung ist so gewachsen, da wird nichts passieren“, beschreibt Prey die Zusammenarbeit mit dem Trainer.

Nur Volltreffer gab es auch bei den Zugängen. So verpflichteten die Bremerhavener meist Spieler aus unterklassigen Ligen, die die anderen 13 DEL-Clubs als nicht interessant eingestuft hatten. „Wir fischen in Teichen, in denen die anderen nicht angeln“, sagt Prey.

Auch in der „Eishockey-Stadt“ Bremerhaven (Prey) wird die Euphorie rund um die Pinguins Jahr für Jahr größer. Die Heimspiele in der heimischen Eis-Arena sind mit 4647 Zuschauern so gut wie immer ausverkauft. Zum Auswärtsspiel nach Augsburg (2:3) reisten am vergangenen Sonntag über 600 Fans per Sonderzug an. Auf der mehrstündigen Rückfahrt nach Bremerhaven begleiteten Trainer Popiesch und vier angeschlagene Profis die Anhänger im Zug und feierten mit ihnen. „Das ist hier normal. Unsere Fans sind unser größtes Kapital. Wir sind sozusagen ein Familienunternehmen“, erklärt Prey.

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