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NWZonline.de Sport Weitere Eishockey

DEB-Chef nach Olympia-Aus in Kritik

12.02.2013

Bietigheim-Bissingen Österreichs Nationalmannschaft hat das deutsche Eishockey in eine Sinnkrise gestürzt und für Entsetzen gesorgt. Am Tag nach der Olympia-Schmach von Bietigheim geht die Angst vor einem Abstieg aus der A-Gruppe bei der WM im Mai um. Ehemalige und aktuelle Eishockey-Größen zeigten sich in großer Sorge um ihre Sportart. „Heute ist ein schwarzer Tag für das deutsche Eishockey“, sagte DEB-Vizepräsident Erich Kühnhackl nach der verpassten Qualifikation für Sotschi 2014. Mehrere Ex-Nationalspieler forderten den Rücktritt von DEB-Chef Uwe Harnos.

„Seit 2011 geht es nur bergab. Da sollte man sich als Präsident schon einmal fragen, welche Verantwortung man trägt“, wetterte Ex-Nationalmannschaftskapitän Alois Schloder nach dem ersten Scheitern eines deutschen Männerteams in einer Olympia-Qualifikation überhaupt.

Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) befand sich dagegen immer noch in einer Schockstarre. „Wir müssen das jetzt erst einmal sacken lassen“, sagte Harnos selbst am Montag noch.

Historisches Debakel

Trotz Heimvorteils war Deutschland nicht in der Lage, sich gegen Österreich durchzusetzen. Nach dem 2:2 hatte Österreich die Verlängerung und damit Sotschi erreicht. Deutschland, das 3:2 nach Verlängerung gewann, hätte einen Sieg in regulärer Spielzeit gebraucht.

Erstmals seit 1948 ist Deutschland 2014 nicht bei Olympia dabei. Die Weltmeisterschaften im Mai sollen trotz der historischen Pleite unter der Verantwortung von Bundestrainer Pat Cortina gespielt werden. „Es geht mit ihm weiter, das ist langfristig angelegt“, stellte Harnos klar. „Die Zielgespräche mit dem Deutschen Olympischen Sportbund stehen an, im Mai ist die WM, und in Helsinki wird auch über unsere WM-Bewerbung 2017 entschieden“, listete Harnos, für den ein eigener Rücktritt nicht in Frage kommt, auf.

„Wir müssen jetzt dringend einen Plan aufstellen“, mahnte DEB-Generalsekretär Franz Reindl. Ansonsten drohe bei der WM ein großes Fiasko, sagte der Ex-Nationalspieler.

Für die deutschen Nordamerika-Profis, die das entscheidende Spiel am Sonntag live per Internetübertragung verfolgten, ist das Aus bitter.

NHL-Profis frustriert

„Die Nicht-Qualifikation ist ein großer Imageschaden für das deutsche Eishockey, denn Olympia ist die größte Bühne, auf der man auftreten kann“, sagte Christian Ehrhoff von den Buffalo Sabres.

Wahrscheinlich wird die NHL wieder eine Pause einlegen, um die Spieler nach Sotschi schicken zu können. Die deutschen Stars der besten Liga der Welt können sich dort aber nicht präsentieren.

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