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NWZonline.de Sport Weitere Eishockey

DEB-Team hofft auf Initialzündung und Draisaitl

12.05.2017

Köln Nach dem erhofften Schlüsselmoment beim 3:2 nach Penaltyschießen gegen die Slowakei setzt der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) auf Leon Draisaitl als Garant für ein erneutes WM-Märchen. Der DEB versucht vor dem nächsten Gruppenspiel an diesem Freitag (20.15 Uhr/Sport 1) gegen Dänemark alles, um den Weltklassespieler der Edmonton Oilers in dessen Heimatstadt Köln zu holen. „Wir arbeiten daran. Ich bin positiv gestimmt“, sagte DEB-Präsident Franz Reindl am Donnerstag. Am Abend erhielt der 21-Jährige bereits die Freigabe der Oilers.

In der Nacht zuvor war der in dieser Saison zum Superstar aufgestiegene Draisaitl in den NHL-Playoffs mit seinem Team ausgeschieden. Schon wenig später nahm er Kontakt zu Bundestrainer Marco Sturm auf. „Er will kommen“, berichtete Sturm nach dem Training am Mittag in Köln: „Leon ist halt ein Kölner. Das ist seine Stadt. Er will hier noch unbedingt spielen.“

Am Freitag gegen die Dänen muss das deutsche Team noch ohne seinen Superstar auskommen, doch danach soll Draisaitl der entscheidende Faktor auf dem Weg ins Viertelfinale werden. „Das wäre sehr, sehr wichtig für uns. Er ist der beste Eishockeyspieler, den wir in Deutschland haben“, sagte Verteidiger Dennis Seidenberg von den New York Islanders zur dritten WM-Teilnahme Draisaitls. Aufseiten der Dänen spielt Nicholas Jensen, den die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven jüngst zur neuen Saison verpflichtet hatten.

Kurzfristig mussten noch letzte Formalien geklärt werden. Der bisherige Vertrag des 21-Jährigen bei den Oilers ist ausgelaufen. Ein neuer zu erheblich höheren Bezügen wird gerade verhandelt. Für den Fall einer Verletzung bei der WM muss der DEB eine Versicherung besorgen. Das ist Chefsache. „Franz Reindl ist derjenige, der das Geld aufbringen muss“, sagte Sturm.

„Das geht schnell. Wir sind natürlich vorbereitet und arbeiten mit Hockdruck dran“, meinte DEB-Chef Reindl. Am Abend folgte die Freigabe. „Vielleicht könnte er morgen schon fliegen“, meinte Sturm am Donnerstag. Damit wäre ein Einsatz Draisaitls vielleicht schon an diesem Samstag (20.15 Uhr/Sport 1) gegen Italien möglich.

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