• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Sport Weitere Eishockey

Olympia: Deutschland schießt am Ziel vorbei

12.02.2014

Sotschi Das ambitionierte Ziel von insgesamt 30 Medaillen für das deutsche Team bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi gerät in immer weitere Ferne. Andrea Henkel (Platz 29) und Evi Sachenbacher-Stehle (Rang 27) liefen in der Verfolgung erneut nicht mal in Medaillennähe, am Ende gab es das schlechteste Ergebnis für deutsche Biathletinnen in einem Einzelrennen in der Olympiageschichte.

„Wir sind mit großen Erwartungen hierher gekommen. Jetzt haben wir einen Wettkampf erlebt, in dem beide Teildisziplinen, das Laufen und das Schießen nicht gelungen sind“, sagte der sichtlich angesäuerte Bundestrainer Gerald Hönig: „Ich verstehe nicht, woran das liegt, ich kann es einfach nicht nachvollziehen.“

„Für so etwas gibt es keine Erklärung“, sagte Sachenbacher-Stehle. Und Henkel konstatierte: „Die anderen waren einfach besser.“

Eissprinterin Jenny Wolf hatte schon nach einem verpatzten ersten Lauf alle Hoffnungen auf Edelmetall begraben müssen – die Berlinerin schloss ihren letzten olympischen 500-Meter-Wettkampf als Sechste ab. „Das ist schon tragisch, aber man kann es nicht ändern. Warum soll ich mich deswegen ärgern?“, meinte Wolf nach ihrem vorletzten Olympia-Rennen. Überraschend kündigte sie an, auch über 1000 Meter an den Start zu gehen.

Sinnbildlich für einen weitgehend verpatzten Tag stand vor allem das Missgeschick von Wolfs Eisschnelllauf-Kollegin Judith Hesse. Im ersten 500-Meter-Lauf war für sie nach zwei Fehlstarts vor dem ersten Rennen Endstation. „Das ist mein großer Pech-Tag heute“, sagte Hesse mit Tränen in den Augen.

Auch der Medaillentraum von Langläuferin Denise Herrmann platzte im Sprint-Halbfinale jäh. Fassungslos hockte sie im Schnee und schüttelte den Kopf. „Keine Ahnung, was passiert ist. Es sollte einfach nicht sein“, sagte sie. Zuvor war Hoffnungsträger Josef Wenzl bereits in der Qualifikation gescheitert.

Auch die Curler, die ein ärgerliches 6:7 gegen Großbritannien kassierten, und die Eishockey-Frauen konnten für keinen Stimmungsaufheller sorgen. Ganz im Gegenteil. Nach dem 0:4 gegen Schweden, der zweiten Niederlage in Sotschi, hat das Team von Trainer Peter Kathan kaum noch Hoffnungen auf den Viertelfinal-Einzug.

„Wir dürfen nicht immer nur auf die Medaillen schauen, wir müssen auch sehen, dass wir in den Finalplatzierungen eine ganze Reihe von positiven Resultaten haben“, sagte DOSB-Generaldirektor Michael Vesper: „Ich hoffe, dass wir in den kommenden Tagen noch zulegen werden.“

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.