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NWZonline.de Sport Weitere Eishockey

Del-Team In Bremerhaven: Freche Pinguine spielen um letzte Chance

15.03.2017

Bremerhaven Sie sind frech, sie sind angriffslustig – und sie glauben ganz fest an ihre allerletzte Chance. Die bisherigen drei Niederlagen in der Playoff-Viertelfinalserie der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gegen Meister EHC München haben sie jedenfalls nicht entmutigt. Die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven sind fest entschlossen und wollen an diesem Mittwoch (19.30 Uhr) im vierten Spiel der Best-of-seven-Serie (vier Siege nötig) in der heimischen Arena das Unmögliche wahr machen. Kurz, mit einem Sieg ein fünftes Duell gegen den turmhohen Favoriten erzwingen.

„Wir glauben an unsere Stärke“, sagt Alfred Prey. Der Macher des Bremerhavener Eishockey-Wunders weiß nur zu genau: Bei einer Niederlage wäre die Saison für sein Überraschungsteam beendet.

Als einziges DEL-Team hat München alle drei bisherigen Viertelfinalpartien gewonnen und kann schon an diesem Mittwoch in Bremerhaven vorzeitig in das Playoff-Halbfinale einziehen. 4:1, 3:0, 3:2 lauten die bisherigen Ergebnisse. Bei einer Niederlage des EHC ginge es mit einem fünften Spiel am Freitag in München weiter. Gleichwohl: Auch eine 0:4-Serie gegen den Meister kann die Saisonbilanz der Pinguins nicht mehr schmälern. Der Aufsteiger mit dem kleinsten Liga-Etat überraschte in der regulären Spielzeit und kämpfte sich als erster Neuling der DEL-Geschichte ins Viertelfinale.

Kein Wunder, dass Münchens Trainer Don Jackson sein Team ermahnt, die Pinguine nicht auf die leichte Schulter zu nehmen: „Die Serie ist noch lange nicht vorbei“, nimmt der 60-jährige Erfolgscoach sein Starensemble in die Pflicht. Zu frisch sind wohl noch die Eindrücke aus Spiel drei am Sonntag in München. Die Gäste aus Bremerhaven präsentierten sich als ein gleichwertiger Gegner, der am Ende die Partie nur sehr unglücklich mit 2:3 verlor.

Die Favoritenrolle nehmen dennoch die Münchner ein. Der Finanzkrösus mit einem geschätzten Etat von 12,5 Millionen Euro spielt gegen den Letzten der Geld-Rangliste, dem rund 3,8 Millionen Euro zur Verfügung stehen sollen.

Bevor feststand, dass die Pinguine in die DEL aufrücken, hatte München, vom österreichischen Brausehersteller Red Bull finanziell ausgestattet, im vergangenen Frühjahr zum ersten Mal den deutschen Eishockey-Thron bestiegen. In dieser Saison will der Club den Titel verteidigen.

Auch ein Sieg im vierten Viertelfinal-Spiel soll dafür mit die Basis legen, würde dann doch eine Pause bis zum ersten Halbfinale am 24. März folgen. „Die anderen Mannschaften müssen länger spielen. Das wäre dann ein sehr großer Vorteil für uns“, überlegt der deutsche Nationalspieler Dominik Kahun – nur einer von vielen Stars im Team der Bullen. Auch Trainer Jackson, der die Eisbären Berlin zu fünf Meisterschaften führte, weiß: „Das gibt uns mehr Zeit, um uns besser auf die nächste Serie vorzubereiten. Deswegen ist das Spiel so wichtig.“

Otto-Ulrich Bals Autor
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