HANNOVER - Die Hannover Scorpions wollen sich einen Tag vor Heiligabend selbst bescheren: Holen sie an diesem Dienstag bei den Nürnberg Ice Tigers mindestens einen Punkt, dürfen sich die Spieler erstmals in der Clubgeschichte die Tabellenführung der Deutschen Eishockey Liga (DEL) unter den Weihnachtsbaum legen.
„Der Schlüssel ist, dass momentan alle vier Offensivreihen regelmäßig treffen“, verriet Torjäger Eric Schneider das Erfolgsgeheimnis. Er schickte zudem eine klare Botschaft an den Gegner: „Gegen Augsburg waren wir gar nicht so gut. Das geht noch viel besser.“
Mit jeweils drei Punkten Vorsprung wird die Überraschungsmannschaft von Titelverteidiger Eisbären Berlin und Rekordmeister Adler Mannheim gejagt. Mannheim behielt im Verfolger-Duell in der Hauptstadt mit 3:2 n.P. die Oberhand. Bei dem Sieg zog sich Verteidiger Prestin Ryan einen Innenband-Teilabriss im linken Knie zu. Er fällt sechs Wochen aus.
Derweil hat der DEL-Disziplinarausschuss am Montag Ryan Caldwell von der Düsseldorfer EG und Ulrich Maurer von den Augsburger Panthern für vier bzw. fünf Spiele gesperrt. Caldwell erhielt für einen Stoß von hinten mit Verletzungsfolge im Spiel gegen Berlin zudem eine Geldstrafe von 1200 Euro auferlegt. Maurer muss wegen eines Checks zum Kopf mit Verletzungsfolge gegen Köln noch 1500 Euro Strafe zahlen.
