• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport Weitere Eishockey

Spitzenteams sind doch zu stark

20.05.2019

Kosice Der Weckruf wirkte: 24 Stunden nach dem Debakel gegen Kanada drängte die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft mit einer deutlichen Leistungssteigerung den WM-Mitfavoriten USA an den Rand einer Niederlage. Das Team um den NHL-Star Leon Draisaitl verlor zwar 1:3 (1:1, 0:0, 0:2), rehabilitierte sich aber für die 1:8-Pleite am Tag zuvor. „Das war unsere beste Turnierleistung über 60 Minuten“, sagte NHL-Verteidiger Korbinian Holzer bei Sport 1: „Es war eine wichtige Reaktion. Wir haben gezeigt, dass wir mit den Großen mithalten können, wenn die Einstellung stimmt. Mindestens einen Punkt hätten wir verdient gehabt.“

Das zweite Turniertor des Kölners Frederik Tiffels (12. Minute) reichte vor 6293 Zuschauern in der Steel Arena in Kosice allerdings nicht zum Sieg. Die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) rutschte nach Gegentreffern von James van Riemsdyk (14.), Dylan Larkin (51.) und Jack Eichel (57.) in der Gruppe A auf den vierten Tabellenplatz ab. Damit droht im Viertelfinale ein Duell mit dem Rekordweltmeister und Olympiasieger Russland um den NHL-Superstar Alexander Owetschkin. Letzter Vorrundengegner ist an diesem Dienstag (12.15 Uhr/Sport 1) Finnland.

„Ich hoffe, dass es der Wake-up-Call war, den wir jetzt brauchen“, hatte Kapitän Moritz Müller nach der Klatsche gegen die kanadische NHL-Auswahl gesagt. Der Wecker klingelte – die Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm hörte ihn und begann deutlich aggressiver und zweikampfstärker. Die slowakischen Fans feuerten sie mit „Deutschland, Deutschland“-Rufen an und jubelten beim Führungstor durch Tiffels. Nur bei einem deutschen Sieg hätte der Gastgeber noch eine Chance auf die K.o.-Runde gehabt.

Beim 1:1 war der starke Düsseldorfer Mathias Niederberger, der ins Tor zurückgekehrt war, machtlos. Erneut fehlten NHL-Goalie Philipp Grubauer (muskuläre Probleme) und Youngster Moritz Seider (Gehirnerschütterung).

Tags zuvor waren Draisaitl und Co. nach dem Höhenflug der ersten Woche böse abgestürzt. Ohne Kampfgeist, ohne taktische Disziplin, ohne Zug zum Tor ergaben sie sich in ihr Schicksal. Von den Tugenden aus den ersten Spielen war nichts mehr zu sehen. „Wir müssen ehrlich zueinander sein“, mahnte Müller, „wir haben nicht genug investiert.“

Mit der Viertelfinalteilnahme hatte die DEB-Auswahl auch die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele 2022 perfekt gemacht.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.