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Eishockey: Bei Turnier zählt Signal nach außen mehr als Rang zwei

09.11.2020

Krefeld Wohl niemals seit dem ersten Turnier 1987 war der sportliche Ausgang des Eishockey-Deutschland-Cups so unbedeutend wie in diesem Jahr. Lettlands Turniersieg durch das 3:2 (1:2, 0:0, 1:0) nach Verlängerung am Sonntag in Krefeld gegen das deutsche Team interessierte nur am Rande. Die 31. Auflage des Heimturniers des Deutschen Eishockey-Bundes war dennoch die vielleicht wichtigste überhaupt. „Der größte Erfolg, den wir uns selbst setzen konnten, ist, allen in der Sportart das Signal zu geben, auch der Liga, dass es geht. Es funktioniert“, sagte DEB-Präsident Franz Reindl erleichtert.

Der Deutsche Eishockey-Bund hatte nach acht Monaten coronabedingten Stillstandes im deutschen Eishockey und einem Jahr ohne Länderspiel große Anstrengungen unternommen, um zumindest das Traditionsturnier durchführen zu können. „Natürlich machen wir Minus, aber wir schaffen das. Wir müssen als Spitzenverband voran gehen“, sagte Reindl.

300 000 Euro verlor der keineswegs reiche Verband durch fehlende Zuschauereinnahmen. Hinzu kamen die Kosten für Pandemie-konforme Betreuungen der Teams in der Blase und rund 500 Corona-Tests. Laut DEB waren alle negativ – und nur daran wollte sich Reindl messen lassen: „Ein erfolgreiches Turnier, wenn wir keinen Corona-Fall haben. Das wäre der größte Erfolg für alle.“

Damit war die Mission für den 65-Jährigen trotz der Final-Niederlage am Sonntag nach hartem Kampf erfüllt. Der Ex-Nationalspieler hatte sich in den Kopf gesetzt, der gesamten Sportart, die während der Pandemie vor allem durch Vertreter der Deutschen Eishockey Liga durch Klagen und Jammern aufgefallen war, wieder eine Bühne, Hoffnung und eine Perspektive zu geben: „Ich muss ganz ehrlich sagen: Geld spielt jetzt keine Rolle. Jetzt geht es ums Überleben. Wir müssen uns präsentieren.“

Der DEB nahm dafür auch das Fehlen von Bundestrainer Toni Söderholm in Kauf, der sich im Vorfeld des Turniers mit dem Coronavirus infiziert hatte. Ihn vertrat Bremerhavens Coach Thomas Popiesch.

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