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Aktualisiert vor 33 Minuten.

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NWZonline.de Sport Weitere Eishockey

Kühnhackl kommt großem Traum näher

01.06.2016

Pittsburgh Sidney Crosby zauberte, Tom Kühnhackl schuftete: Mit Kanadas Eishockey-Superstar an seiner Seite hat der Landshuter den ersten Schritt zum Stanley-Cup-Triumph gemacht – und sein berühmter Vater fieberte auf der Tribüne mit. Während sein Kapitän mit genialen Pässen brillierte, warf sich Kühnhackl junior in die Schüsse und lief die Gegenspieler über den Haufen. Nach dem 3:2 der Pittsburgh Penguins im ersten Finale der nordamerikanischen Profiliga NHL gegen die San Jose Sharks fehlen nur noch drei Siege zum „ultimativen Ziel“.

Vor den Augen der Eishockey-Legende Erich Kühnhackl (65) und Ehefrau Sylvia war sein Sohn, der in der Geschichte erst der sechste Deutsche im Stanley-Cup-Finale ist, vor allem als harter Arbeiter gefragt. In knapp neun Minuten Eiszeit verteilte der 24-Jährige fünf Hits und blockte drei Schüsse – die stärkste Defensivleistung aller Penguins-Spieler.

„Ich habe mein Spiel in den vergangenen Jahren verändert, um defensiv zuverlässiger zu sein“, erklärte Tom Kühnhackl. Für die Offensive waren andere zuständig: Bryan Rust hatte in der 13. Minute für den Führungstreffer gesorgt, Conor Sheary nur 62 Sekunden später auf 2:0 erhöht. Die Gäste konnten im Mitteldrittel durch Tomas Hertl (24. Minute) und Patrick Marleau (39.) ausgleichen. Nick Bonino erlöste schließlich die knapp 19 000 Fans in der ausverkauften Arena, als er in der 58. Minute aus Nahdistanz das 3:2 markierte.

„Als ich klein war, habe ich nie gedacht, dass ich irgendwann in so einem Spiel stehen würde“, sagte der 24-Jährige, der nach langem Anlauf plötzlich ganz schnell Karriere in der NHL gemacht hat.

Noch Anfang Januar hätte er sich diesen blitzschnellen Aufstieg nicht träumen lassen: Da lief er in Wilkes-Barre, einer 40 000-Einwohner-Stadt im einstigen Kohlerevier von Pennsylvania, dem Puck hinterher. Pittsburgh und die NHL waren zwar nur 350 Kilometer Luftlinie entfernt, nach fast sechs Jahren in Nordamerika mit vielen Rückschlägen und Verletzungen aber doch ganz weit weg. Er sei schon ins Grübeln gekommen, gab er zu, nicht nur einmal dachte er daran, nach Landshut zurückzukehren.

Doch Anfang Januar kam der Moment, auf den Kühnhackl junior so lange gewartet hatte: Pittsburgh forderte den Außenstürmer aus seinem Nachwuchsteam an, am 9. Januar gab er im Centre Bell in Montreal sein NHL-Debüt

Für Tom Kühnhackl rückt das Happy End immer näher. Am Mittwoch hat Pittsburgh erneut Heimrecht, dann geht es für zwei Spiele nach Kalifornien. Frühestens am Montag könnten die Penguins ihren vierten Titelgewinn nach 1991, 1992 und 2009 perfekt machen. Dann würde er als dritter Deutscher nach Uwe Krupp (1996) und Dennis Seidenberg (2011) die begehrteste Eishockey-Trophäe der Welt in Händen halten: „Das ist mein ultimatives Ziel.“

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