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NWZonline.de Sport Weitere Eishockey

Kühnhackls Tor bringt DEB-Team nach Südkorea

05.09.2016

Riga Stanley-Cup-Sieger Tom Kühnhackl hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft zurück zu den Olympischen Spielen geführt. Mit seinem Tor fünf Minuten vor Schluss zum 3:2 (1:0, 1:1, 1:1) gegen Gastgeber Lettland im entscheidenden Spiel beim Qualifikationsturnier in Riga sicherte der 24-Jährige von den Pittsburgh Penguins dem mit NHL-Profis gespickten deutschen Team das Ticket für die Winterspiele in Pyeongchang 2018.

„Ich glaube, es geht derzeit nicht besser für mich“, sagte Kühnhackl, der im Juni mit Pittsburgh die Krone in der nordamerikanischen Profiliga NHL gewonnen hatte, am Sonntag nach einem wahren Krimi in Riga. „Wenn man schon 2:0 vorne gelegen hat, dann sind natürlich die Nerven im Spiel. Aber wir haben als Team zusammengestanden“, ergänzte der Sohn von Eishockey-Legende Erich Kühnhackl. Torwart Philipp Grubauer meinte: „Das ist einfach supergeil. In einem solchen Spiel wird jeder Fehler bestraft – aber die Jungs haben das super gemacht.“

523 Tage vor den Winterspielen in Südkorea brachte Jungstar Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers das Team des Deutschen Eishockey Bundes in Führung (17. Minute), Schweden-Legionär Felix Schütz erhöhte mit seinem vierten Turniertreffer auf 2:0 (25.). Miks Indrasis (35.) war der erste Spieler, der Torhüter Grubauer von den Washington Capitals beim Turnier in Riga überwand. Martins Karsums (47.) glich dann für die Letten aus – doch Kühnhackl ließ Deutschland doch noch jubeln.

Die DEB-Auswahl ließ sich von den 10 000 Fans in Riga, die ihr Team frenetisch anfeuerten, nicht beeindrucken und ging von Beginn an hohes Tempo. In einem hochklassigen Duell hatten allerdings die Letten zunächst die besseren Torchancen. Grubauer jedoch machte sie zunichte. Beim ersten Überzahlspiel schlug Sturms Mannschaft zu: Nach einem intelligenten Querpass von Patrick Reimer setzte Draisaitl die Scheibe zur Führung ins Netz.

Für Bundestrainer Marco Sturm, der die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) im Mai in Russland bereits zurück ins WM-Viertelfinale geführt hatte, gibt es eine besondere Belohnung: Sturms Vertrag verlängert sich automatisch um ein Jahr bis 2018. Sein Vorgänger Pat Cortina hatte vor dreieinhalb Jahren die Qualifikation für Sotschi 2014 verpasst.

„Marco hat die Mannschaft auf den Punkt fokussiert und fit gemacht, alles passt“, lobte DEB-Präsident Franz Reindl, der den einstigen Weltklassestürmer vor einem Jahr zum Bundestrainer gemacht hatte.

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