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NWZonline.de Sport Weitere Eishockey

Mit deutscher Hilfe zum Triumph

14.06.2016

San Jose Voller Stolz stand auch Papa Erich Kühnhackl nach dem Triumph seines Sohnes auf dem Eis. Gemeinsam mit dem jungen Protagonisten posierte die deutsche Ikone mit dem weltweit begehrten Stanley Cup – wieder hat ein Kühnhackl Eishockey-Geschichte geschrieben: Erst als dritter Deutscher hat der 24-jährige Tom Kühnhackl die Meisterschaft in der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL gewonnen. Mit den Pittsburgh Penguins kam er dank eines 3:1-Erfolgs bei den San Jose Sharks zum vierten und entscheidenden Sieg in der Finalserie.

„Ich kann nicht glauben, dass das wahr ist“, meinte Tom Kühnhackl und erklärte bei „Eishockey.com“: „Es ist so eine tolle Geschichte für mich, das deutsche Eishockey überhaupt, dass jemand aus unserem Land den Stanley Cup gewinnt. Meine Gefühle spielen verrückt, und es ist unbeschreiblich, was gerade in mir abgeht.“ Als die Schlusssirene ertönte, war der junge Stürmer mit seinen Mitspielern aufs Eis gestürmt. „Das ist unglaublich“, sagte Zuschauer Erich Kühnhackl begeistert. Sein Stolz ließe sich nicht beschreiben.

Den 90 Zentimeter großen und 16 Kilogramm schweren Pokal wird Kühnhackl junior nun auch mit in seine bayrische Heimat nehmen. Jeder Spieler des Meisterteams darf die Trophäe im Sommer einen Tag bei sich haben.

Siegreich: Tom Kühnhackl BILD: Puchner

In der Liste die Nummer drei

Tom Kühnhackl hat als erst dritter Deutscher die begehrteste Eishockey-Trophäe der Welt, den Stanley-Cup, ergattert. Eigentlich sollte der Sohn von Eishockey-Legende Erich Kühnhackl nur aushelfen, aber seit seinem Debüt verpasste der Landshuter kein einziges Penguins-Spiel. Uwe Krupps Schlagschuss in der dritten Verlängerung des vierten Finalspiels gegen die Florida Panthers sicherte Colorado Avalanche 1996 den ersten Titel der Vereinsgeschichte. 2002 gewann er mit den Detroit Red Wings erneut. Dennis Seidenberg war einer der Leistungsträger, als die Boston Bruins 2011 erstmals nach 39 Jahren wieder Meister wurden.

Vater Erich Kühnhackl gilt in Deutschland als bester Spieler der nationalen Eishockey-Geschichte. Er gewann vier deutsche Meisterschaften, Bronze bei den Olympischen Winterspielen 1976 und war bei der Weltmeisterschaft 1978 der erste Deutsche Scorer-König. Doch in Amerika wollte er nie spielen.

Nun ließ er es sich aber nicht nehmen, die Krönung des märchenhaften Aufstiegs seines Sohnes live zu verfolgen. Innerhalb von knapp fünf Monaten schaffte es der Angreifer vom Lückenbüßer zum Champion an der Seite der Superstars Sidney Crosby und Jewgeni Malkin. Mit 18 Jahren war er nach Nordamerika gezogen und empfahl sich über Nachwuchsligen. Sein NHL-Debüt gab er erst am 9. Januar. Anschließend etablierte sich Kühnhackl als Unterzahlspezialist und Arbeiter in der vierten Sturmreihe.

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