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NWZonline.de Sport Weitere Eishockey

Nach der Meisterfeier ist vor den Playoffs

08.02.2019

Sande Mit dem vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft in der Regionalliga Nord hat der ECW Sande am vergangenen Wochenende vor der Saison-Rekordkulisse von 1200 Zuschauern in der heimischen Eishalle das nächste Erfolgskapitel der noch jungen Vereinsgeschichte des Eishockey-Clubs aus Friesland geschrieben. Gegründet vor drei Jahren, holte das Team von Trainer Sergey Yashin zunächst die Landesliga-Meisterschaft, ehe als Verbandsliga-Vizemeister 2018 sogar der Durchmarsch in die höchste Amateurliga des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) gelang.

Starke Zugänge

Dort sind die mit vielen erfahrenen Akteuren gespickten Sander vor dem letzten Spiel der Hauptrunde an diesem Sonntag, 10. Februar, beim Vizemeister Hamburger SV nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen. Für das vor der Saison personell verstärkte Team – darunter in Nikolajs Zurkovs der wohl beste Torwart der Liga sowie dessen treffsichere lettische Landsmänner Vitalijs Hvorostinins und Sergejs Piskunovs im Sturm – geht es nur eine Woche später in der Verzahnungsrunde mit der Regionalliga Ost weiter.

„Als Aufsteiger auf Anhieb Meister zu werden, das ist überragend. Mal sehen, wo die Reise jetzt in der Meisterrunde noch hingeht“, erklärt Nick Hurbanek, Kapitän und Sportlicher Leiter beim ECW Sande in Personalunion.

Verzahnungsrunde folgt

In den Playoffs mit den vier besten Teams beider Staffeln werden zwei Gruppensieger ausgespielt. Im Osten haben neben Meister Schönheider Wölfe auch Vizemeister Fass Berlin sowie die Chemnitz Crashers und Tornado Niesky, die am letzten Hauptrunden-Spieltag noch um den dritten Platz kämpfen, die Tickets für die Verzahnungsrunde gelöst. Im Norden haben sich neben Sande und dem HSV noch die Salzgitter Icefighters und der EC Nordhorn qualifiziert.

Die Jadehaie treffen als Nord-Erster ab 16./17. Februar in Hin- und Rückspiel auf den Zweiten (Berlin) und Dritten (aktuell: Chemnitz) aus dem Osten sowie den Nord-Vierten (Nordhorn). In der anderen Gruppe messen sich die Schönheider Wölfe, der HSV, Salzgitter und Niesky.

Die beiden Gruppensieger ermitteln Ende März dann den Nord-Ost-Meister. Dieser erhält zugleich das Aufstiegsrecht in die Oberliga. Ein Schritt, der für die Jadehaie allerdings noch zu früh kommen würde. Auch wenn sie sich kurz vor Ende der Transferperiode angesichts der starken Playoff-Konkurrenz aus dem Osten personell noch einmal mit zwei Stürmern verstärkt haben: mit dem Slowaken Ivan Rohac (zuvor zwei Jahre vereinslos) und Tim Maier (Weserstars Bremen).

„Uns fehlt zum einen der nötige Unterbau“, erläutert Hurbanek mit Blick auf die im Aufstiegsfall laut DEB-Statuten geforderten drei Nachwuchsteams (Junioren, Jugend, Bambini) pro Oberliga-Team. Beim ECW nehmen die Junghaie, darunter der frisch gebackene U-11-Landesauswahlspieler Colin Hurbanek, in dieser Saison erstmals am Punktspielbetrieb teil. Mangels genügend eigener Akteure jedoch in einer Spielgemeinschaft mit EC Molot (Hamburg) und dem TESV aus Timmendorf. Zwei 16-jährige ECW-Talente, die Zwillingsbrüder Marc und Malte Siebelts, sammeln unterdessen Spielpraxis in der Junioren-SG der Bremer Weserstars und Nordhorn.

Finanzielle Grenzen

Auch aus finanzieller Sicht wäre ein weiterer Aufstieg der Männer-Haie zurzeit nicht zu stemmen, obwohl die Sander mit einem Zuschauerschnitt von rund 900 pro Partie längst oberligareif sind und die vergleichsweise kleine Spielfläche in der Sander Eishalle an der Weserstraße auch für den Spielbetrieb in der Dritten Liga zugelassen wäre.

Im Raum stehen Etat-Summen von 500 000 bis 700 000 Euro für die Oberliga. Zumal die Vereinsstrukturen professionalisiert und allen voran die Mannschaft enorm verstärkt werden müssten, um konkurrenzfähig zu sein. Hurbanek: „Das ist für uns derzeit kein Thema.“ Vielmehr wolle sich der ECW Sande zunächst in der Regionalliga weiter etablieren und die Nachwuchsarbeit forcieren.


Ein Video vom Titelcoup unter   www.nwzonline.de/videos 
Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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