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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Elsfleth

Natur In Eckfleth: Bunte Blühwiese anstelle tristen Ödlands

18.08.2020

Eckfleth Insektenfreundliche Blühstreifen gibt es dank Spenden der Elsflether Bürger an vielen verschiedenen Orten im Stadtgebiet. Auch in Eckfleth haben sich die Anwohner der Albert-Gräper-Straße versammelt und ein 230 Quadratmeter großes Ödlandareal am Eckflether Tief in ein blühendes Beet verwandelt. Jüngst nutzten die Familien das schöne Wetter, um in Sichtweite des Blühstreifens ein stimmungsvolles, kleines Einweihungsfest zu feiern.

Zweiter Anlauf

„Schon im vergangenen Jahr haben wir ausprobiert, aus dem Stück Land eine Blumenwiese zu machen“, erzählt Mit-Initiator Herwig Janssen. „Leider war es das falsche Saatgut und nichts ist aufgegangen“. Dieser Misserfolg sollte sich nicht wiederholen. So wurde in diesem Frühjahr die Mischung „Mössinger Sommer“ mit Erfolg auf den Boden ausgebracht.

Es blühen nicht nur die üblichen einjährigen Blumen, auch Adonisröschen und Marienkäfermohn ziehen Bienen, Wildbienen, Käfer und Schmetterlinge magisch an. Es summt und brummt am Eckflether Tief. Obwohl sich die Stadt Elsfleth über jede „bunte Ecke“ freue, könnten die Kosten für das Saatgut nicht von der Stadt gestellt werden, teilte Klaus Bollingerfähr, Mitarbeiter des Bauamtes, den Anwohnern mit.

Außerdem verwies er an die Moorriem-Ohmsteder Sielacht (MOS). „Ein Großteil der Kosten wurde von der MOS übernommen, im Gegenzug haben wir uns verpflichtet, den Streifen am Gewässer von Buschwerk und Bäumen frei zu halten“, sagte Herwig Janssen.

Anwohner spenden

Auch die Anwohner der Albert-Gräper-Straße trugen ihr finanzielles Scherlein bei. Für eine Gartenpumpe zur Bewässerung sorgte die Familie Bierbaum, den Strom spendete Familie Schindler und die Familien Müller und Timmermann stellten ihre Wasserschläuche zur Verfügung. Damit es noch bunter wird, hatte Ratsmitglied Malte Lübben (CDU) für Sonnenblumensamen gesorgt. Am westlichen Ende der Blühwiese wurde von Mathias Müller eine Sitzecke für Naturfreunde aufgestellt.

Am östlichen Ende warten die Anwohner noch auf ein Storchenpaar.

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