ELSFLETH/EMDEN - Ein Schiff tanzt aus der Reihe: Das letzte einer Zehner-Serie von 2702-TEU-Schiffen, die die eng mit der Elsflether Reederei „Martime“ verbundene Schiffsfinanzierungs-Gesellschaft Gebab bei ThyssenKrupp Marine Systems in Auftrag gegeben hat, zeichnet sich im Gegensatz zu seinen Schwestern durch drei jeweils 45 Tonnen tragende Kräne aus. Der Vorteil ist, dass es damit auch all jene Häfen anlaufen kann, die nicht über eigene Lösch- und Ladeeinrichtungen verfügen. Zwei weitere Gebab-Schiffe mit jeweils 3400 TEU sind bereits in den Auftragsbüchern von ThyssenKrupp notiert.

Am Donnerstag, 3. April, wird der Frachter bei den Nordseewerken in Emden auf seinen Charternamen „Cap Castillo“ getauft. Am Wochenende geht der 215,10 Meter lange und 29,80 Meter breite Täufling in eine knapp vierjährige Charter bei der Reederei Hamburg-Süd zu 24 500 Dollar pro Tag.