ELSFLETH - Ein vielseitiges Programm erlebten die Gäste beim Fest der Seefahrt. Neben Tanzmusik gab es Gospels und Bauchtanz.

Von Evelyn Eischeid

ELSFLETH - „Es weht ein Wind, ein guter frischer Wind....“, sang der Visurgen-Shanty-Chor unter der Leitung von Manfred Asche am Sonnabend zum Einstieg in das „Fest der Seefahrt“. Damit gab der Chor in jeder Beziehung die Richtung an: Der „frische Wind“ in der Stadthalle mischte sich Appetit anregend mit einem Düftchen von Heringsspezialitäten mit Beilagen.

Für reichlich Bewegung sorgte das „Bremer Cocktail Orchester" mit seiner charmanten Sängerin, eine Bauchtänzerin ließ Schleier wehen, Applaus in Sturmstärke erntete Almut Renken mit ihren Spirituals und Gospels, begleitet von der Band „Gospeltrain“ unter der Leitung von Werner Schwarz.

Welch frischer Wind derzeit durch Elsfleth weht, wurde in den Grußworten der Gastgeber des Elsflether Schifffahrtsforums und Ehrengäste deutlich. Was die Ankunft der „Lissy“ und die darauf folgende Gründung des Schulschiffvereins „Großherzogin Elisabeth“ im Jahr 1982 in Elsfleth in Bewegung gebracht hat, rekapitulierte der Präsident des Schulschiffvereins, Kapitän Horst Werner Janssen. Das 25-jährige Jubiläum des Vereins werde 2007 entsprechend gefeiert, stellte Janssen in Aussicht.

„Kein Projekt zum Nulltarif, aber in der Finanzierung so gestrickt, dass alles wie geplant, umgesetzt wird. Freuen wir uns jetzt schon auf die allererste Party," umriss Bürgermeister Diedrich Möhring den Bau des Maritimen Kompetenzzentrums auf dem Gelände der ehemaligen Weinbrennerei. Seinen besonderen Dank sprach Möhring den Befürwortern und Unterstützern des Projektes aus.

„Ein in Deutschland, wenn nicht in ganz Europa, einmaliges und Maßstab gebendes Projekt", zitierte der Dekan des Fachbereichs Seefahrt, Prof. Dr. Klaus-Jürgen Windeck eine Aussage des niedersächsischen Wissenschaftsministers Lutz Stratmann.

Zum Erfolgskurs des Elsflether Schifffahrtsforums sagte Vorsitzender Erhard Bülow: „Fünf maritime Vereine werkeln zusammen, um die maritimen Interessen Elsfleths und der Region zum bündeln.“ Die vier bereits veranstalteten Schifffahrtsforen hätten überregional große Beachtung gefunden, so Bülow.