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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Elsfleth

Turnerbund: „Elsfleth kann stolz sein auf ETB“

18.06.2012

ELSFLETH Wenn ein großer Verein in einer kleinen Stadt 150 Jahre erfolgreiche Arbeit leistet, sich ständig vergrößert hat, sich immer wieder neu erfindet und auf Veränderungen reagiert, wenn er Traditionen wahrt, ohne die Zukunft aus dem Auge zu verlieren, dann darf sich dieser Verein am Tag seines Jubiläums auch feiern und beschenken lassen – so hielt es auch der ETB am Sonnabend.

An Gratulanten und Festrednern mangelte es in der Stadthalle beim Festakt zum 150-jährigen Bestehen des Elsflether Turnerbundes von 1862 nicht – es gab viele lobende Worte und freundliche „Flachgeschenke“ für den Traditionsverein und seine Vorsitzende Gudrun Ahrens.

„Im 150. Jahr seines Bestehens präsentiert sich der ETB frisch, jung und dynamisch. Er versteht es, Mitglieder und Zuschauer zu begeistern,“ lobte Elsfleths Bürgermeisterin Traute von der Kammer. „Wenn Gudrun Ahrens als Frau an der Spitze in einem Verein mit weit über 1000 Mitgliedern die Strippen zieht, dann stehen Können, ein starker Wille, Disziplin und hin und wieder eine gehörige Portion Leidensfähigkeit dahinter. Elsfleth kann stolz sein auf seinen ETB.“

Als einer der zehn größten Vereine in der Wesermarsch sei der ETB stets ein verlässlicher Partner des Kreissportbundes Wesermarsch, betonte dessen Vorsitzender Wilfried Fugel. Landrat Michael Höbrink lobte den sozialen Stellenwert: „Der Verein hilft jungen Menschen, gute Mitglieder dieser Gesellschaft zu werden. Seine ehrenamtliche Arbeit ist nicht mit Euro aufzuwiegen.“

Mit verbalen Glanznummern peppte Lutz Alefsen, stellvertretender Vorsitzender des Niedersächsischen Turnerbundes, seinen humorvollen Festvortrag auf. Auf die launige Frage, wie Ehrenamt, Schokolade und Sex im Zusammenhang stehen, wusste der Festredner die verblüffende Antwort: „Ehrenamt, Schokolade und Sex erzeugen Glücksgefühle, die allesamt in der gleichen Hirnregion aktiviert werden.“ Der Vorsitzenden überreichte Alefsen als Auszeichnung das Friedrich-Ludwig-Jahn-Schild.

Einen „Wermutstropfen“ sprach die Schulleiterin der Moorriemer Grundschule, Ulrike Peine-Müller, an. Sie bedauerte, dass der Landessportbund Niedersachsen die Kooperation zwischen dem ETB und den drei Elsflether Grundschulen „abrupt abgebrochen“ habe. Ihr besonderer Dank im Namen der Schulen Alte Straße, Moorriem und Lienen galt der Übungsleiterin der Kooperation, Helga Bielefeld. „Es ist ein Stachel in unserer Vereinsseele, dass diese gute Zusammenarbeit unterbrochen wurde“, sagte Gudrun Ahrens.

In die Riege der Festredner reihten sich unter anderem auch die Kreistagsvorsitzende der SPD, Karin Logemann, und der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Björn Thümler ein. Viel Beifall gab es für den Karate-Nachwuchs und seinen Trainer Carlos Ganhito für eine Karate-Kostprobe.

Der morgendlichen Pflicht folgte am Abend die Kür: Den gut besuchten Sportlerball in der Elsflether Stadthalle eröffnete tanzend die Handballjugend. Unter der Leitung von Gerda Oeltjen und Dörthe Brunßen brachten die Mädchen und Jungen einen Cha Cha und einen Discofox aufs Parkett.

Das machte allen Besuchern Lust, sich ihnen anzuschließen. Flotte Tanzmusik lieferte DJ Markus bis in die späte Nacht.

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