ELSFLETH - Thomas Materne hat bei nicht wenigen Jugendlichen in Elsfleth „einen Stein im Brett“. Als Ansprechpartner für die Schülerinnen und Schüler ist der Dipl.-Sozialpädagoge aus Oldenburg seit geraumer Zeit am Schulzentrum tätig und hat den Schulalltag mit vielen frischen Ideen und Initiativen bereichert. Das war Grund für die Stadtverwaltung, Materne zu bitten, eine grundlegende Konzeption für ein Angebot offener Jugendarbeit in Elsfleth zu entwickeln. In der nächsten Sitzung des Ausschusses für Jugendpflege, Sport und Schulen sowie Soziales sollen auf Grundlage des Materne-Konzepts Perspektiven der offenen Jugendarbeit erörtert werden.

20 bis 40 Elsflether Jugendliche machen laut Materne in ihrer Freizeit vor allem eines: Herumhängen, in Gruppen zusammenstehen, vorzugsweise beim Edeka-Markt an der Wurpstraße. Solche Gruppen bildeten oftmals den Ausgangspunkt für Aktivitäten, „die mit dem Gesetz nicht unbedingt konform gehen müssen“, stellt er fest. Diese Jugendlichen hat Materne im Visier, wenn er Ideen für eine offene Jugendarbeit entwickelt. Den Jugendlichen müssten in einem Bereich, in dem verbindliche Regeln gelten, sinnvolle Freizeitgestaltungsmöglichkeiten gegeben werden, auch ein Beratungsangebot wäre unverzichtbarer Bestandteil der Arbeit.

Allerdings würde ein Jugendraum einschließlich Ausstattung Geld kosten, und auch ein professioneller Betreuer würde bezahlt werden müssen. Hierüber muss der Ausschuss entscheiden.